Zürich (dpa) - FIFA-Präsident Gianni Infantino will mit der geplanten Aufstockung des Teilnehmerfeldes besonders die Chancen für Teams aus Afrika und Asien erhöhen, bei der Fußball-WM dabei zu sein. Europa stellt im bisherigen 32er-Modus mit 13 Mannschaften derzeit die meisten WM-Teams. Prozentual liegt aber Südamerika vorne, das vier oder fünf seiner zehn Mitglieder zur WM schicken darf. Der Verteilungsschlüssel für eine angedachte WM mit 40 oder 48 Mannschaften ist noch nicht bekannt und dürfte zu einem Politikum zwischen den Kontinentalverbänden werden.Konföderation WM-Teilnehmer % zu Mitgliederzahl Afrika 5 9,3 Asien 4 oder 5 8,7 oder 10,9 Europa 13 23,6 Nord- 3 oder 4 8,6 oder 11,4 /Mittelamerika Ozeanien 0 oder 1 0 oder 9,1 Südamerika 4 oder 5 40 oder 50 * Teams aus Asien und Nord-/Mittelamerika sowie Ozeanien und Südamerika ermitteln in transkontinentalen Playoffs je einen WM-Teilnehmer** Das 32. WM-Teilnehmerland stellt die gastgebende Konföderation, 2018 also Europa mit Russland.