Wetzlar (dpa) - Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen kann sich nach dem Ende seiner erfolgreichen Turn-Karriere einen Job als Trainer in seiner Heimatstadt Wetzlar gut vorstellen. «Ich wäre ja eigentlich blöd, wenn ich nicht in den Trainerbereich gehe und meine Erfahrungen sowie mein Wissen weitertrage», sagte der 29-jährige Hesse der Deutschen Presse-Agentur. «Andererseits ist da immer noch die Frage, ob man das ein Leben lang machen will. Ich habe es aber von meinem Vater vorgelebt bekommen.»Er wisse von seinem Vater Wolfgang, der ihn während seiner gesamten Laufbahn betreute, dass der Job «kein Zuckerschlecken» sei. Daher müsse er sich das genau überlegen. «Aber grundsätzlich kann ich mir das sehr gut vorstellen. Die Hessen würden sich natürlich freuen, wenn ich in Wetzlar bleibe und Papas Position in zwei Jahren übernehme», sagte Hambüchen, der noch einige Semester Sportwissenschaft an der Sporthochschule Köln zu studieren hat. Neben zahlreichen Sponsoren-Terminen und dem dosierten Studium im Wintersemester testete er sich auch in der Firma seines Managers Klaus Kärcher mit einigen Tätigkeiten im Sport-Management. «Selbst wenn ich später als Trainer arbeite, kann ich da auch künftig weiter tätig sein», kommentierte er.