Добавить новость
123ru.net
Все новости
Декабрь
2016

Kölner Polizeipräsident: «Vertrauen wieder zurückholen»

0
Die Welt wird an Silvester 2016 auf Köln schauen. Nach den Exzessen zum vergangenen Jahreswechsel darf diesmal nichts schief gehen. Polizeipräsident Mathies soll dafür sorgen.Köln (dpa) - In der Silvesternacht 2016 werden viele Augen auf Köln gerichtet sein. Der Mitte Januar ins Amt gekommene Polizeipräsident Jürgen Mathies ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass diesmal Bilder einer friedlich feiernden Domstadt um die Welt gehen. Ein Einsatzdebakel wie beim vergangenen Jahreswechsel am Hauptbahnhof darf sich nicht wiederholen. Der 56-Jährige soll Vertrauen in die Sicherheitskräfte zurückgewinnen. Frage: Zunächst rückblickend: Was denken Sie fast ein Jahr nach der Silvesternacht?Antwort: Die Bilder der Silvesternacht gehen mir nicht aus dem Kopf. Diese eskalierende Gewalt. Dieses Verrohende. Dieses absolute Chaos. Und es ist natürlich verbunden mit großem Bedauern. Es tut mir von ganzem Herzen leid, was diese Frauen in dem Gedränge erlitten haben und dass die Institution Polizei, auf die alle setzen, wenn sie in Not geraten, ihnen nicht hat helfen können. Dass sie nicht da war.Frage: Was weiß man inzwischen über die Täter?Antwort: Wir gehen von 1000 bis 1500 Männern aus, die sich im Bahnhof, auf dem Vorplatz und den Treppen zum Dom aufgehalten haben, die im Verlauf zunehmend aggressiv, gewaltbereit und übergriffig wurden - bis hin zur Begehung von erheblichen Straftaten. Wir wissen von den mehr als 300 Beschuldigten, die wir als Tatverdächtige ermittelt haben, und von einigen weiteren Personen, deren Identität festgestellt worden war, dass sich ein überwiegender Teil erst seit wenigen Monaten in Deutschland aufgehalten hat. Eine große Gruppe hatte einen Asylbewerber-Status oder hielt sich hier illegal auf.Frage: Die Verantwortung dieses Amtes war nie größer. Haben Sie lange überlegt?Antwort: Meine Bedenkzeit war kurz. Ich bin morgens von Innenminister (Ralf) Jäger angerufen worden, ich saß gerade mit meiner Frau beim Frühstück. Ich habe sehr schnell entschieden.Frage: Was muss sich ändern als Konsequenz auf Silvester?Antwort: Viele Beteiligte, viele Verantwortungsträger bundesweit sind durch dieses Ereignis wach gerüttelt worden. Man hat erkannt, dass Innere Sicherheit nicht so im Fokus war, wie sich das viele gewünscht hätten.Frage: Was muss konkret besser werden in der Polizeiarbeit?Antwort: Es geht zuerst darum, Vertrauen zurückzuholen. Dafür steht an erster Stelle, Polizei ansprechbar zu machen. Das heißt, die Präsenz in hohem Maße zu steigern. Überall, wo es möglich ist. Frühes, konsequentes Einschreiten ist wichtig, sich nicht erst irgendwas entwickeln lassen. Und gute Zusammenarbeit. Konzertiertes Handeln mit Partnern aus Stadt oder karitativen Einrichtungen - auch das gehört dazu.Frage: Was ist bisher erreicht?Antwort: Unser Konzept der erhöhten Präsenz und des frühen Einschreitens greift. Im Jahresverlauf sind die Wohnungseinbrüche in Köln um 25 Prozent zurückgegangen, die Taschendiebstähle um 20 Prozent. Die sogenannte Nafri-Szene, die nordafrikanischen Intensivtäter, stellen das Täterklientel insbesondere der Taschendiebe in Köln. Sie gehört zu den Gruppierungen, die uns Sorgen machen. Seit ich da bin, haben wir 18 Razzien durchgeführt gegen Personen, die dieser Szene zuzurechnen sind. Die Polizei sorgt für Unruhe, das ist wichtig.Frage: Wie sieht das Sicherheitskonzept für Silvester 2016 aus?Antwort: Es baut auf der gemeinsamen Verantwortung von Stadt und Polizei auf. Die Stadt hat klare Entscheidungen getroffen, was Abgrenzungen rund um den Dom angeht. Pyrotechnik ist untersagt. Es wird viele Kontrollen geben. Die Stadt setzt auch einen privaten Sicherheitsdienstleister ein. Die Polizei wird mit weit mehr als 1000 Kräften präsent sein. Es geht uns darum, denen, die friedlich feiern wollen, das auch zu ermöglichen. Ich möchte kein Bild von martialisch auftretender Polizei bieten. Die Menschen werden sicher und friedlich feiern können.ZUR PERSON: Jürgen Mathies ist seit fast 40 Jahren für die Polizei tätig. Nach seiner Ausbildung startete er 1980 im Wachdienst in Köln. Von 2007 bis Januar 2016 war er Direktor im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste. Seit Januar 2016 führt der 56-Jährige das Kölner Polizeipräsidium mit mehr als 5000 Mitarbeitern. 





Загрузка...


Губернаторы России

Спорт в России и мире

Загрузка...

Все новости спорта сегодня


Новости тенниса

Загрузка...


123ru.net – это самые свежие новости из регионов и со всего мира в прямом эфире 24 часа в сутки 7 дней в неделю на всех языках мира без цензуры и предвзятости редактора. Не новости делают нас, а мы – делаем новости. Наши новости опубликованы живыми людьми в формате онлайн. Вы всегда можете добавить свои новости сиюминутно – здесь и прочитать их тут же и – сейчас в России, в Украине и в мире по темам в режиме 24/7 ежесекундно. А теперь ещё - регионы, Крым, Москва и Россия.


Загрузка...

Загрузка...

Экология в России и мире




Путин в России и мире

Лукашенко в Беларуси и мире



123ru.netмеждународная интерактивная информационная сеть (ежеминутные новости с ежедневным интелектуальным архивом). Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. "123 Новости" — абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Smi24.net — облегчённая версия старейшего обозревателя новостей 123ru.net.

Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам объективный срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть — онлайн (с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии).

123ru.net — живые новости в прямом эфире!

В любую минуту Вы можете добавить свою новость мгновенно — здесь.






Здоровье в России и мире


Частные объявления в Вашем городе, в Вашем регионе и в России






Загрузка...

Загрузка...





Друзья 123ru.net


Информационные партнёры 123ru.net



Спонсоры 123ru.net