Eremitage in der Kritik: Ausstellung von Jan Fabre zeigt tote Tiere
In sozialen Netzwerken ist nun ein Shitstorm losgebrochen: Unter dem Hashtag #SchandefürEremitage wettern Menschen gegen Fabre, dessen Arbeiten bereits im Louve und anderen Museen, auf der Biennale in Venedig und der legendären Ausstellung documenta in Deutschland ausgestellt wurden. Viele von ihnen fordern, die Ausstellung zu schließen und die Führung der Eremitage zu entlassen. Das Museum wehrt sich: Laut Kurator Dmitri Oserkow habe man nicht vor, die Exponate zu entfernen.
Ausgestopfte Tiere auf Haken würden die auf Konsum basierende Beziehung zwischen Mensch und Tier kritisieren, sagte Fabre zur Eröffnung der Ausstellung in Sankt Petersburg. Der tote Hund sei gar ein Selbstporträt, da ein Künstler „ein streunender Hund" sei. Insbesondere diese Aussage stieß bei vielen Menschen auf Unverständnis.
