Schnelle Autos und ein schweres Erdbeben - Merkel in Italien
Vor einigen Tagen standen noch ganz andere Themen im Vordergrund. Das schwere Erdbeben in Italien überschattet nun auch das Treffen von Kanzlerin Merkel mit dem italienischen Regierungschef Renzi.Rom (dpa) - Eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Italien besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel den italienischen Regierungschef Matteo Renzi. Am Hauptsitz des Autobauers Ferrari in Maranello in Norditalien wollen die beiden mit weiteren Ministern zu Regierungskonsultationen zusammenkommen. Dabei stehen wirtschaftspolitische Fragen im Vordergrund. Auch die Flüchtlingsproblematik und die Zukunft der EU nach dem Brexit-Referendum der Briten sollen zur Sprache kommen. Zudem wird der Wiederaufbau nach dem Erdbeben mit fast 300 Toten auf der Agenda stehen. «Nach dem verheerenden Erdbeben steht Deutschland dem Freund und Partner Italien in Trauer und Solidarität zur Seite», erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert vor dem Besuch. Das hoch verschuldete Italien will wegen der Naturkatastrophe von der EU eine Lockerung der Stabilitätskriterien verlangen, um mehr Geld für den Wiederaufbau ausgeben zu können. Renzi und seine sozialdemokratische Partei PD stehen nicht nur wegen des Erdbebens vor großen Herausforderungen: Die italienische Wirtschaft - die drittgrößte in der Eurozone - kommt nicht in Gang, die Bankenkrise schwelt immer noch und im Herbst steht eine Volksabstimmung über eine wichtige Verfassungsreform an, die die Karriere des Premiers beenden könnte. Begleitet wird Merkel von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Innenminister Thomas de Maizière (CDU), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Erst vor knapp zehn Tagen waren Merkel und Renzi zusammen mit dem französischen Präsidenten François Hollande zu einem Dreiergipfel zusammengekommen. Auf einem Flugzeugträger vor der italienischen Insel Ventotene hatten sie für eine starke und vereinte EU geworben. «Wir glauben, dass Italien und Deutschland eine besondere Verantwortung (innerhalb der EU) haben», sagte der italienische EU-Staatssekretär Sandro Gozi der Deutschen Presse-Agentur.Nicht weniger symbolisch als der Gipfel auf dem Flugzeugträger wird das jetzige Treffen sein: Ferrari gehört mittlerweile zum italienisch-amerikanischen Konzern Fiat Chrysler Automobiles, ist aber immer noch die Seele und der Stolz Italiens.
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