„Im Vergleich zur Bundespräsidentschaftswahl am 24. April stieg die Anzahl der beantragten Wahlkarten für die Stichwahl um rund 38 Prozent auf fast 900.000. Hier heißt es jedenfalls wachsam sein. Ob dieser Anstieg tatsächlich ausschließlich dem gestiegenen Interesse an der Wahl geschuldet ist, werden wir genau beobachten. Beispiele aus der Vergangenheit zeigen jedenfalls, dass bei der Briefwahl immer wieder Ungereimtheiten auftreten. Angesichts der leidigen Erfahrungen allein aus der jüngsten Vergangenheit– Stichwort Wien, Stichwort St. Pölten – wirft daher der gewaltige Anstieg bei den Wahlkarten einmal mehr die Frage auf, ob bei Verfügungsberechtigung und Auszählung tatsächlich dem Wählerwillen entsprochen wird – oder ob Helfershelfer des gegenwärtigen Politsystems hier vielleicht die Gelegenheit nutzen könnten, dem Wählerwillen zugunsten des Systemrepräsentanten Van der Bellen ‚nachzuhelfen‘. Im Zuge der Auszählung ist daher besondere Sorgfaltspflicht angebracht. Die Grundsätze des Wahlrechts sind auch bei der Briefwahl zu hundert Prozent zu schützen“, so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.