Ein Vorschlag über kürzere Matches bei den Grand Slams erregt aktuell Aufmerksamkeit. Alexander Zverev hat eine klare Meinung dazu. Alexander Zverev hat sich nachdrücklich gegen eine mögliche Verkürzung der Grand-Slam-Matches ausgesprochen – und wähnt den Großteil der Tennisszene auf seiner Seite. "Es ist Geschichte", sagte Zverev am Rande des ATP-Turniers in Peking zum Modus Best-of-Five, der in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York immer wieder für Marathon-Matches sorgt. Zuletzt hatte Andrew Abdo, der Geschäftsführer des Veranstalters der Australian Open , öffentlich darüber nachgedacht, ob man nicht zumindest in den ersten Slam-Runden auch ein Format mit zwei Gewinnsätzen anwenden könnte. Anschließend teilte das Turnier aber mit, dass im kommenden Jahr nichts verändert werde. Nächster Rückschlag: Deutsches Tennis-Ass scheitert an 16-Jähriger Nach Pleite gegen Deutschland: Serbien-Trainer redet sich in Rage Für Zverev die richtige Entscheidung. "Es ist das Schwierigste, was man in unserem Sport gewinnen kann, weil wir 'Best-of-five' spielen", sagte der French-Open- und US-Open-Sieger: "Körperlich ist es eine der extremsten Herausforderungen, die man durchstehen kann." Er kenne zudem keinen einzigen Spieler, der für eine Verkürzung wäre, fügte der 29-Jährige an. "Vielleicht möchte Novak (Djoković) Best-of-three spielen, weil er natürlich mittlerweile etwas älter wird", scherzte Zverev: "Aber ich glaube, wenn man ihn das vor zehn oder fünfzehn Jahren gefragt hätte, hätte er mit Sicherheit nein gesagt."