Tarifverhandlungen: Warnstreik trifft erneut Nahverkehr in vier Städten
Die Busse in Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster bleiben am Montag in den Depots. Wegen des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr im Norden sind Alternativen gefragt.
Die Bewohnerinnen und Bewohner der kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein müssen am Montag erneut mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat rund 1.800 Beschäftigte in Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen und die Busse in den Depots stehenzulassen. Laut einem Verdi-Sprecher beginnt der Warnstreik mit den jeweiligen Frühschichten - etwa um 3.00 Uhr morgens - und endet Donnerstagsfrüh.
Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent für alle Beschäftigten, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für Gewerkschaftsmitglieder will Verdi eine Vorteilsregelung in Höhe von 650 Euro jährlich. Anfang September war die zweite Verhandlungsrunde im öffentlichen Nahverkehr gescheitert. Damals gab es bereits einen 48-stündigen Warnstreik. Am Dienstag startet nun die dritte Runde.
