Ein iranischer Politiker droht mit einer dauerhaften Blockade. Der Iran warnt vor Angriffen auf Tanker. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 10. Mai Iran warnt vor Angriffen auf seine Öltanker Während die USA weiterhin auf eine Antwort Teherans auf ihren jüngsten Verhandlungsvorschlag warten, hat der Iran vor Angriffen auf seine Öltanker gewarnt und mit Vergeltung gedroht. "Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen", erklärten die Revolutionsgarden am Samstag laut Staatsmedien. Die USA hatten zuvor zwei iranische Schiffe angegriffen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi äußerte Zweifel an der Ernsthaftigkeit der US-Diplomatie. Iranischer Spitzenpolitiker droht mit dauerhafter Blockade Der iranische Spitzenpolitiker Ebrahim Azizi hat gedroht, die Straße von Hormus dauerhaft zu blockieren. "Wir warnen Regierungen, einschließlich Kleinstaaten wie Bahrain, dass eine Unterstützung der von den USA unterstützten Resolution schwerwiegende Konsequenzen haben wird. Die Straße von Hormus ist eine lebenswichtige Lebensader – riskieren Sie nicht, sie für sich selbst für immer zu schließen", schrieb er auf der Plattform X. Azizi ist Vorsitzender der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments und gilt als Hardliner in der iranischen Politik. Samstag, 9. Mai Putin will Uran aus dem Iran einlagern Russland ist nach den Worten von Präsident Wladimir Putin bereit, angereichertes Uran aus dem Iran abzutransportieren und einzulagern. Das sagte Putin bei einer außerordentlichen Pressekonferenz nach den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg . Ursprünglich habe dazu Einigkeit bestanden, doch hätten die USA plötzlich ihre Haltung verschärft. Der Kremlchef sagte, dass Russland bereits einmal im Jahr 2015 angereichertes Uran aus dem Iran abtransportiert habe. Der Iran habe Russland vertraut, "und das nicht ohne Grund". Katar ermahnt Kriegsparteien Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran ruft Katar alle Kriegsparteien auf, sich auf Vermittlungsbemühungen einzulassen. Das habe Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani bei einem Treffen mit US-Vizepräsident JD Vance in Washington betont, wie das katarische Außenministerium auf der Plattform X mitteilte. Die Verhandlungen könnten zu einem umfassenden Abkommen für dauerhaften Frieden in der Region führen, hieß es weiter. USA verhängen Sanktionen gegen Iran-Partner Das US-Finanzministerium verhängt Sanktionen gegen zehn Personen und Unternehmen, darunter mehrere in China und Hongkong , wegen der Unterstützung des iranischen Militärs. Diese helfen demnach bei der Beschaffung von Waffen und Rohstoffen für den Bau von Schahed-Drohnen. Der Schritt erfolgt wenige Tage vor einer geplanten Reise von US-Präsident Donald Trump nach China zu einem Treffen mit Präsident Xi Jinping . Zugleich geraten die Bemühungen um ein Ende des Krieges mit dem Iran ins Stocken. Freitag, 8. Mai Neue Kampfhandlungen in Straße von Hormus In der Straße von Hormus ist es nach iranischen Angaben zu neuen Kampfhandlungen zwischen dem US-Militär und iranischen Streitkräften gekommen. Die Nachrichtenagentur Fars sprach am Freitag von "sporadischen Kämpfen mit amerikanischen Schiffen", die sich seit einer Stunde zugetragen hätten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. Das US-Militär teilte wiederum mit, am Freitag zwei unter iranischer Flagge fahrende Frachtschiffe mit "Präzisionsmunition" angegriffen und manövrierunfähig gemacht zu haben. Die Schiffe "Sea Star III" und "Sevda" hätten versucht, die US-Blockade zu durchbrechen, erklärte das zuständige Zentralkommando Centcom im Onlinedienst X. Konkret habe ein Kampfflugzeug "Präzisionsmunition" in die Schornsteine der Schiffe abgefeuert. Bereits in der Nacht hatte es Gefechte in der Straße von Hormus gegeben. US-Angaben zufolge griff die Armee dabei iranische Militäreinrichtungen an, nachdem der Iran drei US-Kriegsschiffe attackiert habe, welche die Meerenge durchfahren wollten. Während die US-Armee von "Selbstverteidigungsattacken" sprach, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, die USA hätten "gegen das Völkerrecht und den Waffenstillstand" verstoßen. Satellit erfasst verdächtige Schlieren vor Irans Ölinsel Charg Satellitenbilder deuten auf einen möglichen Ölteppich von etwa 45 Quadratkilometern vor der iranischen Ölinsel Kharg im Persischen Golf hin. Die grau-weiße Schliere sei auf Aufnahmen der europäischen Copernicus-Satelliten vom 6. bis 8. Mai westlich der acht Kilometer langen Insel zu sehen gewesen, erklärten Umweltforscher. Die Verschmutzung, etwa so groß wie der Ammersee, stimme vom Aussehen mit einem Ölteppich überein. Die Ursache und die genaue Herkunft seien unbekannt. Das US-Militär und die iranische UN-Vertretung in Genf äußerten sich zunächst nicht zu den Aufnahmen. Von der Insel Kharg, etwa 25 Kilometer vor der iranischen Küste, werden 90 Prozent der iranischen Ölexporte verschifft. Die US-Streitkräfte haben seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar nach eigenen Angaben militärische Ziele auf der Insel angegriffen . Rubio: Erwarten heute eine Antwort aus dem Iran In den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs erwarten die USA nach Angaben von Außenminister Marco Rubio noch am Freitag eine Antwort aus Teheran. Bislang habe man noch keine Rückmeldung erhalten, aber "wir sollten heute etwas erfahren", sagte Rubio bei seinem Besuch in Italien vor Journalisten. "Wir erwarten heute irgendwann eine Antwort von ihnen", betonte er. Er hoffe, dass es sich um ein ernsthaftes Angebot handeln werde. "Die Hoffnung ist, dass es etwas ist, das uns in einen ernsthaften Verhandlungsprozess bringen kann." Derzeit wartet das Weiße Haus laut Medienberichten auf eine Reaktion des Irans auf eine Absichtserklärung, die eine Seite lang ist und 14 Punkte enthält. Ziel ist es dabei, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden. Emirate melden drei Verletzte nach Angriff Nach einem iranischen Angriff am Morgen haben die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten drei Verletzte gemeldet. Das Verteidigungsministerium fing dabei nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, die aus dem Iran gestartet worden seien. Die Gesamtzahl der Verletzten sei seit Ausbruch des Iran-Kriegs Anfang Februar damit auf 230 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den Angriffen liege nach offiziellen Angaben bei insgesamt 13. Das Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte seien weiterhin vollständig einsatzbereit, um auf Bedrohungen zu reagieren. Man werde entschlossen gegen alle Gefahren vorgehen, die die Sicherheit und Stabilität des Landes beeinträchtigen könnten, hieß es. Der Iran hatte den Golfstaat erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor rund vier Wochen am Montag und Dienstag wieder angegriffen. Die iranischen Streitkräfte hatten ihre Angriffe als Reaktion auf eine US-Initiative zur Öffnung der blockierten Straße von Hormus bezeichnet. US-Präsident Donald Trump setzte die Initiative dann am Dienstag wieder aus. Emirate wehren Raketen und Drohnen ab – Verletzte Die Luftverteidigungssysteme der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen und drei Drohnen aus dem Iran abgefangen. Dabei seien drei Menschen "mittelschwer" verletzt worden, schreibt das Verteidigungsministerium der VAE auf der Plattform X. Trump droht dem Iran: Deal jetzt oder es folgen brutale Schläge Nach den jüngsten US-Angriffen auf Ziele im Iran fordert Präsident Donald Trump die Islamische Republik erneut auf, schnell eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Ansonsten werde das US-Militär iranische Einheiten in Zukunft noch viel härter und viel gewaltsamer treffen, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social . Der Iran werde "von WAHNSINNIGEN angeführt, und hätten sie die Chance, eine Atomwaffe einzusetzen, würden sie es ohne Frage tun – aber diese Gelegenheit werden sie nie bekommen." Kurz vor Trumps Post hatte das US-Militär trotz Waffenruhe nach iranischen Angriffen auf US-Kriegsschiffe in der Straße von Hormus als Vergeltung iranische Schnellboote und Ziele im Iran beschossen. Trump schrieb weiter, drei US-Zerstörer hätten die Meerenge trotz des Beschusses erfolgreich durchquert und seien unbeschädigt geblieben, während den iranischen Angreifern schwerer Schaden zugefügt worden sei. Ihre Boote seien gesunken, ihre Raketen und Drohnen seien abgeschossen worden, schrieb Trump weiter. "Sie fielen so wunderschön auf den Ozean herab, wie Schmetterlinge, die in ihr Grab stürzen!" Ein normales Land hätte die Zerstörer passieren lassen, aber der Iran sei kein normales Land. Die US-Schiffe würden sich nun wieder der US-Seeblockade gegen den Iran anschließen. "Wir werden ihnen in Zukunft noch viel härter und brutaler zusetzen, wenn sie ihren Deal nicht SCHNELL unterzeichnen!", drohte der Präsident weiter. Emirate: Wurden vom Iran angegriffen Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind eigenen Angaben zufolge erneut vom Iran angegriffen worden. Die Luftverteidigung wehre derzeit Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf der Plattform X dazu auf, an einem sicheren Ort zu bleiben und auf offiziellen Warnungen zu achten. Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen. Trump: Gespräche gehen weiter US-Präsident Donald Trump hat im Gespräch mit Journalisten bestätigt, dass die USA auch nach den kurzfristigen gegenseitigen Angriffen weiter mit dem Iran verhandelt haben. Trump sagte auch, dass Pakistan als Vermittler die USA gebeten habe, den als "Project Freedom" bezeichneten US-Marineeinsatz zur Wiedereröffnung der blockierten Meerenge von Hormus während der Friedensverhandlungen zu unterbrechen. Zuvor hätte es geheißen, dass dies auch wegen arabischen Staaten geschehen sei, die Zugang zu Militärbasen abgelehnt hätten. Trump spricht von Denkzettel US-Präsident Donald Trump hat die Vergeltungsschläge der USA gegen iranische Ziele als einen "kleinen Denkzettel" bezeichnet. Zugleich hat er in einem Interview mit dem Sender ABC News betont, dass die Waffenruhe Bestand gehabt habe. "Sie ist in Kraft gewesen", hat Trump gesagt und hinzugefügt, dass drei US-Zerstörer die Straße von Hormus unter Beschuss erfolgreich verlassen hätten. Die Schiffe seien nicht beschädigt worden, die iranischen Angreifer hätten jedoch schwere Schäden erlitten. Dem US-Zentralkommando Centcom zufolge hat der Iran zuvor drei Zerstörer der US-Marine bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten angegriffen. Daraufhin hat das US-Militär Raketen- und Drohnenstartplätze sowie Kommandozentralen des Iran beschossen. Das Land hat den USA zuletzt einen Bruch der Waffenruhe vorgeworfen. Iran wirft USA Bruch der Waffenruhe vor Der Iran wirft den USA den Bruch der Waffenruhe durch Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus und auf zivile Gebiete vor. Dies teilt das oberste Militärkommando des Landes mit. Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen. Donnerstag, 7. Mai Iran: Amerikanische Schiffe beschossen In der Straße von Hormus geraten US-Kriegsschiffe nach einem Angriff auf einen iranischen Öltanker unter iranischen Raketenbeschuss. Dies berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf einen Militärvertreter. Die US-Schiffe seien beschädigt worden und hätten sich zurückziehen müssen. Wann sich der Vorfall genau ereignet, ist unklar. Das US-Verteidigungsministerium nimmt zunächst nicht Stellung. Das US-Militär teilte zuvor lediglich mit, es habe einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker manövrierunfähig geschossen. Ein F-18-Kampfflugzeug habe das Ruder des Schiffs getroffen. Bericht: US-Verbündete heben Beschränkungen auf Saudi-Arabien und Kuwait heben einem Medienbericht zufolge die Beschränkungen für die Nutzung ihrer Stützpunkte und ihres Luftraums durch das US-Militär auf. Dies meldet die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vertreter der USA und Saudi-Arabiens. Eine Bestätigung liegt zunächst nicht vor. USA rufen Iran zur Freilassung von Nobelpreisträgerin auf Die USA haben den Iran zur Freilassung der gesundheitlich schwer angeschlagenen, inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi aufgefordert. "Wir fordern das iranische Regime auf, sie jetzt freizulassen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie braucht", erklärte der im US-Außenministerium für Menschenrechte zuständige Riley Barnes am Donnerstag in Onlinemedien und ergänzte: "Die Welt schaut hin." Unterstützer der 54-jährigen Menschenrechtsaktivistin hatten zuvor gewarnt, Mohammadi könne in Haft sterben. Sie gehen davon aus, dass Mohammadi in den vergangenen Wochen zwei Herzinfarkte erlitten habe. Mohammadi war in den vergangenen 25 Jahren wegen ihres Einsatzes gegen den Kopftuchzwang und die Todesstrafe im Iran wiederholt vor Gericht gestellt und inhaftiert worden. 2023 wurde sie für ihren Einsatz für die Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Mohammadi wurde im Dezember 2024 aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend aus ihrer Haft im Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Im Dezember 2025 wurde sie in der ostiranischen Stadt Maschhad erneut festgenommen, weil sie bei einer Beerdigung die geistliche Führung des Iran kritisiert hatte. Im Februar teilte Mohammadis Stiftung mit, ihr Gesundheitszustand sei "äußerst besorgniserregend". Iranische Medien melden Explosionen am Persischen Golf Inmitten militärischer Spannungen mit den USA haben iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die genaue Ursache dafür sei jedoch unklar. Fars schrieb in einem weiteren Bericht von Schusswechseln zwischen iranischen Streitkräften und dem "Feind". Dabei sei unter anderem ein Hafenbereich auf der Insel Gheschm getroffen worden. Nähere Details lagen zunächst nicht vor. Unterdessen spekulierten iranische Medien über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Erst vor wenigen Tagen hatten iranische Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert. Die Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden des Iran nahesteht, schrieb: "Sollte sich die Angelegenheit bestätigen, werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen." Auch in den sozialen Medien meldeten Bewohner aus den Küstengebieten Explosionen. Auf der Insel Gheschm etwa seien Explosionsgeräusche und Lichter über dem Meer beobachtet worden, berichtete der bekannte Netzaktivist Vahid unter Berufung auf lokale Einwohner. Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte. Teheran lässt Trump weiter auf Antwort warten Die Regierung des Iran prüft nach eigenen Angaben weiter einen Verhandlungsvorschlag aus den USA. Teheran habe Washington noch nicht geantwortet, sagte der iransiche Außenamtssprecher Ismail Baghai der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Sobald die Beratungen abgeschlossen seien, werde das Ergebnis über Pakistan als Vermittler an die USA kommuniziert. Derzeit wartet das Weiße Haus auf eine Reaktion des Iran auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten. Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Atomverhandlungen geschaffen werden. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung erreicht werden könnte. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren", sagte er in einem Interview. USA blockieren den Iran: Jetzt mischt sich China ein Donald Trump blockiert im Iran-Krieg nun den Seeweg an der Straße von Hormus. Das ist auch ein Schlag gegen China, den größten Käufer von iranischem Öl. Deshalb mischt sich Xi Jinping nun immer mehr ein. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Israels Außenminister spricht über Rüstungsprojekte mit Deutschland Der israelische Außenminister Gideon Saar glaubt an eine weitere Vertiefung der Sicherheitspartnerschaft mit Deutschland. "Vielleicht kommen wir in einigen Bereichen sogar zu einer gemeinsamen Produktion von Waffen", sagte Saar der Zeitung "Die Welt" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Zwischen Freunden sind die Möglichkeiten unbegrenzt." Israel hatte zuletzt das Flugabwehrsystem Arrow 3 an Deutschland geliefert, "obwohl wir im Krieg sind und es auch selbst hätten gebrauchen können", sagte der Chefdiplomat. "Israel liefert auch, wenn es unter Druck steht." Saar wollte sich nicht darauf festlegen, wie lange die Waffenruhe im US-israelischen Krieg gegen den Iran anhalten könnte. Man sei "auf jede Situation vorbereitet", sagte der Minister. Israel habe "die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Trump" unterstützt. "Die wichtigsten Forderungen sind, dass der Iran sämtliches angereichertes Material aus dem Land schafft und sich dazu verpflichtet, auf iranischem Boden kein Uran anzureichern", betonte Saar. Bisher sehe er dazu "aber keine Bereitschaft". Israel hatte Deutschland zuletzt schon mit Kerosin-Lieferungen ausgeholfen. Israelische Armee tötet wohl Hisbollah-Kommandeur Israelische Streitkräfte haben wohl einen hochrangigen Kommandeur der Terrororganisation Hisbollah bei einem Angriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet. Das meldet unter anderem die israelische Zeitung "Haaretz". Es war der erste Angriff auf Beirut seit der vereinbarten Waffenruhe im Libanon . Sohn von Hamas-Chef stirbt nach israelischem Angriff Der Sohn des Hamas-Chefs Khalil al-Hayya, Azzam al-Hayya ist infolge eines israelischen Angriffs am Mittwoch gestorben, teilte das al-Shifa-Krankenhaus mit. Das berichtet die israelische Zeitung "Haaretz". Am Mittwochabend war er bei einem israelischen Angriff in Gaza-Stadt verletzt worden. Iran bestreitet Angriff auf südkoreanisches Schiff Der Iran hat eine Beteiligung an einem Angriff auf ein südkoreanisches Schiff in der Straße von Hormus dementiert. Die iranische Botschaft in Südkorea erklärte am Donnerstag, sie weise "entschieden und kategorisch alle Behauptungen über eine Beteiligung der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran" an dem Vorfall am Montag zurück. Zugleich betonte die Botschaft, eine sichere Passage durch die Meerenge setze "die vollständige Einhaltung der geltenden Vorschriften voraus". Jede Missachtung dieser Anforderungen könne "zu unbeabsichtigten Zwischenfällen führen". Die Verantwortung liege in solchen Fällen "bei den Parteien, die die Durchfahrt oder Aktivitäten in dem Gebiet fortsetzen, ohne diese Erwägungen gebührend zu berücksichtigen". Die Explosion und ein dadurch ausgelöstes Feuer hatten sich am Montag auf der unter panamaischer Flagge fahrenden "HMM Namu" ereignet, einem Frachtschiff mit 24 Besatzungsmitgliedern. US-Präsident Donald Trump warf den iranischen Streitkräften vor, sie hätten "einige Schüsse" auf das Schiff abgegeben. Er forderte die südkoreanische Regierung auf, sich dem US-Einsatz zur Öffnung der für den Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus anzuschließen. Trump sieht Einigung in Sicht – und droht wieder Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS erneut: Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren". Der Iran wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft. Der Sender CNN berichtete, der Iran werde den pakistanischen Vermittlern voraussichtlich heute seine Antwort dazu übergeben. Bericht: US-Marineeinsatz mit Saudi-Arabien unterbrochen Der US-Sender NBC News berichtet, dass Präsident Donald Trump wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien den Marineeinsatz "Project Freedom" zur Wiedereröffnung der blockierten Meerenge von Hormus unterbrochen habe. Saudi-Arabien habe dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts im Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter. Die saudische Führung sei von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den USA die Erlaubnis verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. Auch ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag eine Aussetzung des Marineeinsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit dem Iran begründet. Ältere Nachrichten zum Krieg in Nahost lesen Sie hier .