Potemkinsche Dörfer: Kleine Atomkraftwerke helfen uns kein bisschen
Es ist ein Politikum – und es betrifft auch die Bundesrepublik. Das russische Staatsunternehmen Rosatom hat im Februar an der ungarischen Donau damit begonnen, die erste Stahlbeton-Fundamentplatte des neuen Atomkraftwerks Paks II zu gießen. Die beiden Kraftwerksblöcke des russischen Typs WWER-1200 sind bereits seit 2014 geplant.
Lange hatte es so ausgesehen, als werde die deutsche Firma „Siemens Energy“ Teile des Prozessleitsystems liefern. Rechtlich schien das möglich, denn die Firma Rosatom steht nicht auf der EU-Sanktionsliste. Dann aber machte Rosatom selbst einen Rückzieher und kündigte den Vertrag mit dem Lieferanten „aufgrund seiner Unfähigkeit, seine vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen“.
Nun bleiben alle Beteiligt
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