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Weltwirtschaft I IWF warnt: Im schlimmsten Fall droht globale Rezession

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Der IWF senkt seine Prognosen deutlich – und warnt vor den Folgen des Iran-Kriegs. Selbst im besten Fall drohen schwächeres Wachstum und deutlich höhere Preise. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Dienstag in einem aktuellen Bericht klargemacht, dass der Krieg im Nahen Osten die Weltwirtschaft ausbremst und die Inflation antreibt – und im schlimmsten Fall eine globale Rezession drohen könnte. Das weltweite Wachstum beziffert der IWF nur noch auf 3,1 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im Januar vorhergesagt. Ohne den Krieg hätte der Fonds seine Prognose sogar auf 3,4 Prozent angehoben, sagte Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas. Die Korrektur spiegele "weitgehend die durch den Konflikt verursachten Störungen wider". Besonders deutlich zeigt sich das demnach auch in Deutschland: Die größte Volkswirtschaft Europas soll nur noch um 0,8 Prozent wachsen und bleibt damit unter dem Schnitt der Eurozone von 1,1 Prozent. Die USA kommen vergleichsweise glimpflich davon, mit einem erwarteten Wachstum von 2,3 Prozent. Drei Szenarien – ein klarer Trend Der IWF zeichnet in seinem Ausblick drei mögliche Entwicklungen – abhängig davon, wie lange der Konflikt in Nahost noch andauert und wie stark die Energieversorgung gestört bleibt. Im günstigsten Fall entspannt sich die Lage in Nahost rasch. Die Energiepreise stabilisierten sich, das Wachstum bliebe bei 3,1 Prozent, die Inflation würde jedoch bereits auf 4,4 Prozent steigen. Zieht sich der Krieg länger hin, verschärft sich die Lage deutlich. Dann dürfte die Weltwirtschaft nur noch um 2,5 Prozent wachsen, während die Verbraucherpreise weiter anziehen. Sollte es zu weiteren "größeren Schäden an der Energieinfrastruktur in der Konfliktregion" kommen, wären laut IWF sogar nur 2 Prozent Wachstum möglich. Ein Niveau nahe einer globalen Rezession, das laut IWF seit 1980 nur viermal erreicht wurde, zuletzt während der Finanzkrise und der Corona-Pandemie. Parallel zum schwächeren Wachstum steigen die Preise weltweit spürbar. Im günstigsten Szenario erwartet der IWF eine globale Inflationsrate von 4,4 Prozent. Sollte sich die Krise verschärfen, könnte sie auf mehr als 6 Prozent klettern. Damit geraten Notenbanken zunehmend unter Druck, weil sie zwischen Konjunkturstütze und Inflationsbekämpfung abwägen müssen. Energiekrise als zentraler Treiber Treiber der Entwicklung ist vor allem der massive Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs und das sinkende Vertrauen an den Märkten. IWF-Chefin Kristalina Georgieva sprach von "sehr großen Sorgen", dass sich daraus eine schwere Energiekrise entwickeln könnte. Zugleich machte sie deutlich, dass eine schnelle Entspannung möglich sei, sollte der Konflikt in den kommenden Wochen enden – ziehe er sich jedoch bis in den Sommer, werde sich die Lage weiter verschlechtern. Straße von Hormus im Fokus Ein zentraler Risikofaktor bleibt die Straße von Hormus , durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports läuft. Seit Beginn des Kriegs Ende Februar ist die Route faktisch blockiert, nachdem Iran militärisch eingegriffen und auch Energieanlagen sowie Tanker angegriffen hatte. Neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind zuletzt gescheitert. US-Präsident Donald Trump kündigte daraufhin eine Blockade iranischer Häfen an, die inzwischen in Kraft ist. US-Finanzminister kritisiert IWF Der Chef der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, warnte, die Lage könne sich kurzfristig weiter verschärfen. Im April seien im Gegensatz zum März keine neuen Lieferungen mehr aus der Region verladen worden. "Kein Land ist gegen dieses Problem immun", sagte er. Je länger die Unterbrechung andauere, desto gravierender würden die Folgen. Auch aus der Industrie kommen warnende Stimmen. TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanné erklärte, eine Öffnung der Straße von Hormus sei dringend notwendig – selbst wenn dafür Gebühren anfielen. Sollte die Blockade länger als drei Monate andauern, drohten "ernsthafte Versorgungsprobleme", insbesondere bei Diesel und Flugbenzin. Kritik an den Prognosen der UN-Organisation kommt unterdessen aus Washington . US-Finanzminister Scott Bessent sagte, der IWF und die Weltbank hätten mit ihren gesenkten Wachstumsprognosen und höheren Inflationserwartungen vermutlich überreagiert. Die Weltbank stellte schwer getroffenen Staaten in den kommenden 15 Monaten Finanzhilfen von 80 bis 100 Milliarden Dollar in Aussicht. Dies kündigte Weltbank-Präsident Ajay Banga am Dienstag am Rande der Frühjahrstagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) an. Das mögliche Hilfspaket wäre umfangreicher als die 70 Milliarden Dollar, die während der Corona-Pandemie bereitgestellt wurden. In den kommenden Monaten könnten zunächst 20 bis 25 Milliarden Dollar fließen, erklärte Banga. Weitere 30 bis 40 Milliarden Dollar könnten in etwa sechs Monaten durch die Umschichtung bestehender Programme folgen.





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