DEL-Playoffs: Favoriten Köln und Mannheim siegen zum DEL-Playoff-Start
Eiskalte Nerven in Schwenningen, klare Verhältnisse in Mannheim: Warum die Haie trotz Hauptrundensieg auswärts ran mussten und welche Rolle ein Sarah-Connor-Konzert dabei spielt.
DEL-Hauptrundensieger Kölner Haie ist mit einem Zittersieg in die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga gestartet. Der achtmalige deutsche Meister legte am Mittwoch mit einem hart erkämpften 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) bei den Schwenninger Wild Wings in der Viertelfinalserie vor. Oliwer Kaski (13. Minute) erzielte früh das entscheidende Tor.
"Wir sind mental cool geblieben und haben die richtige Balance gefunden", sagte Haie-Kapitän Moritz Müller bei MagentaSport. Für den 39-Jährigen sind es die womöglich letzten Playoffs seiner Karriere. Müller dürfte anschließend seine Karriere beenden. Am Freitag geht es in der Serie in Köln weiter.
Obwohl die Haie die Hauptrunde gewonnen und damit die beste Ausgangsposition für die Playoffs haben, starten sie zur besseren Planung der Hallenbelegung in der heimischen Lanxess-Arena stets mit einem Auswärtsspiel in die Serie. Am Mittwochabend fand in Köln zeitgleich ein Sarah-Connor-Konzert statt.
Mannheim ohne Mühe gegen Bremerhaven
Auch der Hauptrundenzweite Adler Mannheim gewann sein erstes Viertelfinale, hatte beim 5:2 (2:0; 2:1, 1:1) gegen Bremerhaven aber deutlich weniger Mühe. Die ersatzgeschwächten Fischtown Pinguins mussten unter anderem auf Top-Stürmer Jan Urbas verzichten. "Das war der perfekte Start in diese Serie", sagte der gerade erst zum besten Verteidiger der Liga gekürte Nicolas Mattinen von den Adlern, der zum 3:1 (29.) getroffen hatte. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl steuerte zwei Torvorlagen bei.
