Seit Sonntag dürfen Autofahrer in Slowenien nur noch begrenzte Mengen an Sprit tanken. Auch das Militär ist im Einsatz. Slowenien setzt das Militär ein, um die Treibstoffversorgung im Land zu sichern. Soldaten sollen dabei helfen, Benzin und Diesel schneller zu Tankstellen zu bringen, berichtet das Portal "Moldova1". Nach Darstellung der Regierung geht es nicht um einen generellen Mangel an Kraftstoff, sondern um Probleme bei der Verteilung. Ministerpräsident Robert Golob versicherte, die Lager im Land seien gefüllt, es drohe keine Knappheit, schreibt das Nachrichtenportal "heute.at". Der Engpass sei vor allem logistischer Natur. Um diese Probleme zu entschärfen, sollen nun auch Militärfahrzeuge beim Transport helfen, berichtet "Moldova1". Auch bei Kriegsende: Energiemärkten stehen düstere Aussichten bevor Invasion iranischer Öl-Insel: Dieser Angriff könnte für Trump sehr teuer werden Auslöser der angespannten Lage ist demnach ein zuletzt stark gestiegener Andrang auf slowenische Tankstellen. Vor allem Autofahrer aus dem benachbarten Österreich seien zum Tanken ins Land gefahren, weil die Preise dort niedriger gewesen seien, schreibt "heute.at". Zugleich habe es angesichts der Spannungen mit dem Iran auch vermehrte Hamsterkäufe gegeben. Manche Tankstellen leergekauft Die Folgen waren an mehreren Orten spürbar. Laut "heute.at" waren Tankstellen in Grenznähe teilweise leer, Benzin und Diesel zeitweise ausverkauft. Der größte slowenische Kraftstoffanbieter Petrol habe sogar mit Schließungen einzelner Stationen zu kämpfen gehabt, berichtet "Moldova1". Andere Betreiber hätten die Abgabemenge schon vorab begrenzt. Seit Sonntag gelten nun landesweite Obergrenzen beim Tanken. Privatpersonen dürfen nur noch bis zu 50 Liter pro Tag kaufen. Für Unternehmen, Selbstständige und Landwirte liegt das Limit bei 200 Litern. Tankstellen dürfen Preise wieder selbst festlegen Zusätzlich hat die Regierung die Preisregulierung teilweise gelockert. Tankstellen an Autobahnen und Schnellstraßen dürfen ihre Preise wieder selbst festlegen, schreibt "heute.at". Damit soll verhindert werden, dass sich der Andrang weiter auf einzelne, besonders günstige Standorte konzentriert. Der Einsatz des Militärs zeigt, wie ernst die Regierung die Lage nimmt. Nach Angaben von Golob soll die zusätzliche Unterstützung vor allem dabei helfen, die Logistik zu entlasten und die Versorgung im ganzen Land rasch zu stabilisieren.