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Markwayne Mullin: Dieser Kämpfer ist jetzt Trumps Heimatschutzminister

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Markwayne Mullin war Unternehmer, Kampfsportler und politischer Raufbold im Kongress. Jetzt soll er eine der größten Behörden der USA führen und Trumps harte Einwanderungspolitik umsetzen – ohne Skandale. Wenn Markwayne Mullin an diesem Dienstag im Oval Office von Donald Trump als neuer US-Heimatschutzminister vereidigt wird, steckt in der Personalie viel Symbolik: Ein ehemaliger Käfigkämpfer, Klempner und Talk-Radio-Moderator übernimmt ab sofort eine der mächtigsten Behörden des Landes. Der 48-jährige enge Trump-Verbündete wirkt wie geschaffen für dessen zweites Kabinett. Mit Mullin als neuem Chef des Heimatschutzministeriums verschiebt sich etwas innerhalb der Regierung von Donald Trump. Nach der turbulenten und äußerst kurzen Amtszeit von Kristi Noem ersetzt der US-Präsident eine politische Reizfigur durch jemanden, der zwar womöglich ebenso konfrontativ, aber vielleicht deutlich geschickter auftreten wird. Während Noem zwar das authentische Gesicht von Trumps harter Einwanderungspolitik war, dem Präsidenten damit aber am Ende mehr geschadet als genutzt hat, muss Mullin nun ein konsequenter Vollstrecker werden, ohne negative Schlagzeilen zu machen. Noem wurde insbesondere der Umgang mit den Tötungen der beiden Amerikaner Alex Pretti und Renée Good in Minnesota durch Bundesbeamte ihrer Behörden angelastet. Die Stimmung im Land kippte und schlug sich auch in sinkenden Umfragewerten für Trump nieder. Kristi Noems Abgang: Ihre Grausamkeit wurde Trump zu gefährlich Nach Entlassung von Noem: US-Senat bestätigt Senator Mullin als Heimatschutzminister Ein ungewöhnlicher Werdegang Wie seine Amtsvorgängerin Noem, die in South Dakota Gouverneurin war, stammt auch Markwayne Mullin aus einem ländlichen Bundesstaat. Sein Werdegang von Oklahoma nach Washington , D.C., ist dagegen ungewöhnlicher als der vieler Kabinettsmitglieder. Mullin vereint dafür eine ganze Ansammlung typisch amerikanischer Rollenbilder auf sich. Er wuchs in Westville auf, einer kleinen Stadt nahe der Grenze zum Bundesstaat Arkansas auf dem Gebiet von Ureinwohnern, der Cherokee Nation. Mit seiner doppelten Staatsbürgerschaft ist er offiziell der erste indigene Heimatschutzminister. Als Kind litt er an einem Klumpfuß und einem Sprachfehler, musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen und zeitweise Beinschienen tragen. "Mit meinem Mund konnte ich nicht kämpfen", sagte er später einmal über seine Sprachprobleme aus der damaligen Zeit. Also begann er stattdessen mit dem Kampfsport Ringen. Er erhielt schließlich ein Wrestling-Stipendium für das College, brach sein Studium dann jedoch ab, um den Familienbetrieb zu übernehmen, als sein Vater erkrankte. Unter Mullins Führung wuchs das kleine Klempnerunternehmen schnell zu einem regionalen Dienstleistungsbetrieb im Osten Oklahomas. Der Wettbewerbsgeist, der seine Unternehmerkarriere prägte, führte ihn dann auch wieder in den Sport. In seinen späten Zwanzigern trat Mullin kurzzeitig als professioneller Mixed-Martial-Arts-Kämpfer (MMA) an, beendete seine Laufbahn aber auch schnell wieder – mit einer Bilanz von angeblich fünf Siegen und null Niederlagen. In Washington, einer Stadt, die hauptsächlich von Juristen, Politikexperten und Thinktankern dominiert wird, kultivierte Mullin bewusst das Gegenbild eines Kämpfers aus dem ländlichen Amerika. Trump schätzt Mullins Kämpfervergangenheit Neben seiner Loyalität zur Politik des Präsidenten ist es wohl auch diese körperliche Kampfbereitschaft, die den kampfsportbegeisterten Donald Trump von Mullin überzeugt. Als der Präsident seine Nominierung bekanntgab, pries er ihn jedenfalls ganz bewusst als "MAGA-Warrior" und verwies ausdrücklich auf dessen MMA-Kampf-Karriere ohne Niederlagen. Gemeinsam besuchten sie auch schon Wettkämpfe, etwa 2023 in Oklahoma. Mullin war gewissermaßen schon Make-America-Great-Again-Anhänger, bevor es MAGA gab. Es zog ihn schon 2012 im Zuge der Entstehung der sogenannten "Tea-Party-Bewegung" in die Politik, eine Strömung innerhalb der Republikanischen Partei, die sich althergebrachten Konservativen entgegenstellte. Mullin gewann einen Kongresssitz in Ost-Oklahoma mit einer Kampagne, die ihn als konservativen Außenseiter präsentierte, der staatlicher Regulierung zutiefst misstraut. Sein politischer Stil war wie der von Trump nie an die Gepflogenheiten angepasst. Mullin spricht mit stark ländlichem Akzent, stolpert gelegentlich über seine eigenen Formulierungen und versucht gar nicht erst, wie ein klassischer Washingtoner Politiker zu klingen. Seine Anhänger scheinen genau das an ihm zu mögen. Bei ihnen gilt er als die "authentische Stimme Ost-Oklahomas". Er hat sich einen Ruf als politischer Raufbold erarbeitet. Im Jahr 2023 etwa forderte Mullin, inzwischen US-Senator, bei einer Anhörung den Vorsitzenden der Teamsters-Gewerkschaft, Sean O’Brien, zu einer Prügelei heraus und schien dafür bereits seinen Ehering abnehmen zu wollen, bevor der Senator Bernie Sanders dazwischenging. Es sind solche Episoden, die seinen Ruf prägen. Und der ihm vorauseilt, wenn er nun eine Behörde mit mehr als 260.000 Mitarbeitern übernimmt, in der er für Recht und Gesetz, für Grenzschutz, Einwanderungspolitik und Katastrophenschutz verantwortlich ist. Loyalität als wichtigste Eigenschaft Der entscheidende Faktor für Mullins Aufstieg in Trumps Kabinett aber dürfte seine jahrelange Loyalität sein. Im Kongress gehörte er bei Abstimmungen stets zu den zuverlässigsten Verbündeten des Präsidenten und verteidigte konsequent dessen harte Linie in der Einwanderungspolitik. Es ist das, was Trump auch jetzt erwartet: einen Minister, der den Grenzschutz noch ausbaut und in großem Stil gegen Menschen vorgeht, die einst illegal in die Vereinigten Staaten eingereist sind. Anders als Kristi Noem kann Markwayne Mullin für Trump gewissermaßen auch eine Art Mittelsmann zwischen dem Weißen Haus und den Republikanern im Repräsentantenhaus und im Senat sein. Aus seinen Jahren als Abgeordneter und Senator kennt er Personen und Prozesse. Gerade für einen Präsidenten, dem das Parlament vorrangig lästig ist, kann diese Erfahrung im Zweifel viel wert sein. Mullin wird Trumps neuer Kettenhund im Kabinett. Er kommt in einer Phase, die nicht einfach für ihn und sein Ministerium ist. Mit der Migrationsbehörde ICE steht das Ministerium zwar im Zentrum von Trumps politischer Agenda zur Verschärfung der Einwanderungspolitik. Sie ist aber wegen anhaltender Streitigkeiten zwischen Demokraten und Republikanern im Kongress derzeit ohne gesicherte Finanzierung. Viele Beschäftigte, darunter Tausende Mitarbeiter der Flugsicherheitsbehörde TSA, arbeiten deshalb derzeit ohne vollständige Bezahlung. Streit über Iran-Krieg: Mächtige Stimmen wenden sich von Trump ab Und das ausgerechnet in dem Jahr, in dem die USA nicht zuletzt die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten wollen. Hinzu kommt die wachsende Terrorgefahr infolge des Iran-Kriegs. Wegen der hatte kürzlich Trumps Leiter des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, Joe Kent, seinen Rücktritt erklärt. Ein schwieriger Balanceakt Unter diesen Bedingungen und nach den vielen politischen Fehlern seiner Vorgängerin muss Mullin ab heute beweisen, ob er es schafft, Trumps aggressive Grenzsicherungs- und Abschiebestrategie umzusetzen. Mullin war Klempner, Kämpfer und Karacho-Abgeordneter im Kongress, jetzt muss er Koordinator sein. Es ist wahrscheinlich seine bislang schwierigste Aufgabe. Denn er muss die vielfach widersprüchlichen politischen Ideen des Präsidenten so umsetzen, als wäre es sinnvolle Politik aus einem Guss. Die Ansprüche an ihn sind immens. Denn auf keinem anderen politischen Gebiet hat Trump seinen Anhängern so viel versprochen wie bei den geplanten Massenabschiebungen. Sie sind aufwendig, kostenintensiv und politisch äußerst heikel. Trump zufriedenzustellen, ohne öffentliche Skandale zu produzieren, wird Mullins schwierigster Balanceakt. Zum Geburtstag von Donald Trump soll in diesem Jahr übrigens ein großer Schaukampf in einem großen Käfig auf dem Gelände des Weißen Hauses stattfinden. Ob Mullin spätestens dort wieder in den Ring steigen muss, ist bislang nicht bekannt. Unter Trump aber ist bekanntlich vieles denkbar – sogar ein Kabinettsmitglied als Käfigkämpfer.





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