Essay | Slavoj Žižek über „Sinners“: Klassenkampf, Blues und Vampire
Der Film Sinners von Ryan Coogler, der mit allen liberalen Klischees Hollywoods bricht, verdient seine Rekordzahl von 16 Oscar-Nominierungen. Eine komplexe Analyse würde zu weit führen, daher konzentriere ich mich auf einen Aspekt: die seltsame Präsenz von Vampiren in dieser Geschichte über die brutale Realität in den USA der 1930er Jahre. Die Unterdrückung und Ausbeutung der Schwarzen, deren einziger Trost die Zuflucht in der Bluesmusik ist.
Im Jahr 1932 kehren die Zwillinge Elijah „Smoke“ und Elias „Stack“ Moore nach Jahren in Chicago nach Clarksdale, Mississippi, zurück. Mit gestohlenem Geld kaufen sie vom Grundbesitzer Hogwood ein Sägewerk, um einen Juke Joint für die Schwarze Community zu eröffnen. Ihr Cousin Sam
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