„Energy Bern“: Busbrand in der Schweiz: Radiosender trauert um beliebte Moderatorin
Nach der Tragödie in der Schweiz trauert ein Rundfunksender um die „außergewöhnliche Kollegin“ Lara Baumgartner. Auch sie starb in den Flammen von Kerzers.
Ein Schweizer Linienbus brennt völlig aus. Sechs Menschen sind tot, fünf teils schwer verletzt. Unter den Toten ist auch die Radiomoderatorin Lara Baumgartner vom Radiosender Energy in Bern, wie nun bekannt wurde.
Der Sender teilt via Instagram mit: „Unter den Opfern befindet sich unsere geschätzte Kollegin Lara Baumgartner, Moderatorin bei Energy Bern." Das Team des Senders spricht von „Erschütterung" und „großer Bestürzung und tiefem Schmerz" über den Verlust.
Schweizer Politik entsetzt wegen Geschehnissen von Kerzer
Der mutmaßliche Brandstifter von Kerzers sei mit Säcken in der Hand in einen Bus eingestiegen und habe sich nach Angaben von Zeugen eigenartig verhalten, sagte Generalstaatsanwalt Raphaël Bourquin in einer Pressekonferenz. Plötzlich habe sich der etwa 60-jährige Schweizer mit einer entflammbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Die Behörden gehen davon aus, dass auch der Mann unter den Todesopfern ist.
Etliche Kommentare und Beileidsbekundungen sammeln sich unter dem Post, in dem Energy ergänzt: „Ihr Lachen, ihre große Herzlichkeit, ihr feiner Humor und ihre kluge, liebevolle Art haben viele Menschen berührt. Sie hinterlässt eine Lücke, die kaum in Worte zu fassen ist.“
„Viel Trost und Licht in diesen unfassbar schweren Stunden“ wird beispielsweise in den Reaktionen gewünscht. Einzelpersonen, aber auch andere Radiosender trauern um den Tod von Baumgartner.
Die Schweizer Politik reagierte unterdessen entsetzt auf die Geschehnisse von Kerzers. Im etwa 26 Kilometer entfernten Bern gedachten beide Kammern des Parlaments der Todesopfer, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. „Wie aus dem Nichts nimmt eine alltägliche Situation eine unvorstellbare Wende“, sagte Stefan Engler, der Präsident des Ständerates, in dem die Schweizer Kantone vertreten sind. "Dieses tragische Ereignis erschüttert nicht nur eine Region, einen Kanton, sondern weit darüber hinaus", ergänzt Nationalratspräsident Pierre-André Page.
