2. Fußball-Bundesliga: Später Ausgleich: Braunschweig verpasst Befreiungsschlag
Vor dem Spiel wäre man bei Eintracht Braunschweig mit einem 1:1 in Paderborn zufrieden gewesen. Nach diesem Spielverlauf jedoch nicht.
Eintracht Braunschweig kommt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga nicht voran. Beim 1:1 (0:0) beim Aufstiegskandidaten und Hannover-96-Konkurrenten SC Paderborn kassierte die Eintracht den Ausgleichstreffer erst in der neunten Minute der Nachspielzeit.
Was den Frust darüber etwas relativierte: Die Braunschweiger mussten nach einer Roten Karte für Patrick Nkoa (67.) mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl verteidigen. Der Abwehrspieler wird voraussichtlich auch im Niedersachsen-Derby am 20. März bei Hannover 96 gesperrt fehlen.
"Großes Lob für die Mannschaft"
"Vor dem Spiel hätten wir alle gesagt, dass ein Punkt Gold wert wäre", sagte Trainer Heiner Backhaus. "Aber Fakt ist: Wenn man so nah dran ist, will man auch den Dreier einfahren. Ein Sieg hätte einen Befreiungsschlag-Charakter gehabt." Trotzdem wollte Backhaus "nicht von zwei verlorenen Punkten reden. Wir haben einen verdienten Punkt geholt. Für die Defensivleistung, den Einsatz und die Kompaktheit gibt es ein großes Lob für die Mannschaft."
Robin Heußer hatte die Eintracht in der 52. Minute in Führung gebracht. Der Mittelfeldspieler vergab auch eine gute Chance zum 2:0 (66.). Die anschließende Rote Karte habe "die Statik des Spiels verändert", so Backhaus.
