Iran-Krieg: Tui holt gestrandete Touristen aus Nahost zurück
Wegen des Krieges im Nahen Osten sitzen zahlreiche Urlauber in der Golfregion fest. Jetzt wird ein Reisekonzern mit eigenen Flugzeugen aktiv. Zwei Tui-Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit gestrandeten Touristen an Bord sind in der Nacht in Hannover gelandet. Nach Unternehmensangaben handelte es sich um die ersten Rückholflüge, die der Reisekonzern mit eigenen Flugzeugen organisiert hat. Demnach flogen die Maschinen vom Flughafen Al-Ain mit technischem Zwischenstopp im griechischen Heraklion nach Hannover. Den Angaben nach landeten sie dort gegen 22.20 Uhr und 23.35 Uhr. Massiver Feuerball über Teheran: Israel setzt iranisches Öllager in Flammen Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Nahen Osten Tui-Chef Sebastian Ebel sprach vor Ort von Erleichterung und Freude bei den Gästen. "Ich glaube, wenn man aus so einem Gebiet kommt und dann wieder hier die europäische Sicherheit spürt – das ist schon etwas Tolles." Insgesamt waren 250 Pauschalreisende an Bord der beiden Flugzeuge. Unter ihnen waren auch Menschen etwa aus Schweden , den Niederlanden, Frankreich , Polen und dem Vereinigten Königreich. Einem Sprecher zufolge handelte es sich nicht um Flüge der Bundesregierung . Außerdem stünden sie in keinem Zusammenhang mit den zwei in der Golfregion gestrandeten Kreuzfahrtschiffen von Tui Cruises. In den kommenden Tagen seien weitere Flüge dieser Art geplant, die dann auch Urlaubern anderer Veranstalter offenstehen sollen. Hunderte weitere Gäste sollen geholt werden Ebel sagte der Deutschen Presse-Agentur, geplant sei, bis spätestens Mittwoch alle Veranstalter-Kunden nach Deutschland gebracht zu haben. Es gehe um mehrere Tausend europäische Tui-Kunden. Laut Tui kam in der Nacht zudem ein Sonderflug mit 300 Gästen von den Malediven in Frankfurt an. Aufgrund ausgefallener Umsteigeverbindungen am Golf seien sie direkt nach Deutschland ausgeflogen worden. Eine genaue Zahl, wie viele Deutsche wegen des seit einer Woche andauernden Iran-Kriegs festsitzen, gibt es nicht. Seit Dienstag landeten aber bereits mehrere Linienflüge mit Urlaubern und Urlauberinnen auf deutschen Flughäfen. Auch von der Bundesregierung organisierte Sonderflüge brachten Menschen zurück aus der Krisenregion.
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