Frauenkampftag: Anpassung ist keine Option. Wegsehen erst recht nicht
Meine Oma interessiert sich für Frauen in der Kunst. Für Malerinnen, deren Werke Männern zugeschrieben wurden. Für Schriftstellerinnen, die unter männlichem Namen veröffentlichten. Für Biografien, die man jahrelang unsichtbar machte. Sie erzählt mir, dass Frauen einst kein eigenes Konto eröffnen konnten, dass Ehe Abhängigkeit bedeutete und Care-Arbeit selbstverständlich ihnen zufiel. Als meine Oma so alt war wie ich, kam die Antibabypille auf den Markt – eine kleine Revolution. Heute wirkt die Pille überholt, ein Sinnbild für fehlende Verantwortung von Männern. Und das nicht nur bei Themen wie Verhütung oder Sorgearbeit.
Es hat sich einiges verändert, sagt meine Oma. Im selben Atemzug zeigt sie sich ersch&
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