Notfälle: Verdächtiger Gegenstand: LKA untersucht Bank in Neuenhagen
Ein Zeuge bemerkt eine verdächtige Person an einer Bank und wählt den Notruf. Spezialisten des Landeskriminalamts waren deshalb dort in den frühen Morgenstunden am Werk.
Wegen des Fundes eines verdächtigen Gegenstandes haben Spezialisten des LKA in den frühen Morgenstunden eine Bankfiliale in Neuenhagen (Landkreis Märkisch-Oderland) untersucht. Der Bereich um die Bank wurde großräumig abgesperrt, mehrere Anwohner mussten zur Sicherheit ihre Wohnungen verlassen, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatte die "Märkische Oderzeitung" berichtet.
Gefahrenlage zunächst unklar gewesen
Die LKA-Mitarbeiter seien auf unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen spezialisiert, sagte der Sprecher am Morgen. Das verdächtige Material befand sich seinen Angaben nach an einer der Türen der Bank. Zunächst war unklar, ob Gefahr bestehe. Zur Sicherheit waren auch Rettungskräfte vor Ort. Am Vormittag konnte Entwarnung gegeben werden: Von dem Gegenstand gehe keine Gefahr aus. Damit endete auch der Einsatz der Spezialisten.
Ein Zeuge habe den Notruf alarmiert, nachdem er eine verdächtige Person gesehen habe. Die Polizei ermittelt nun, wer den Gegenstand hinterlassen hat und welche Motivation der mutmaßliche Täter hatte.
