Der Fußballtrainer feiert heute seinen 61. Geburtstag. Mehr als sein halbes Leben verbringt Hansi Flick bereits mit derselben Frau. Sie war bei ihm, als er aufgrund vieler Verletzungen mit Ende 20 seine Karriere als Profifußballspieler beenden musste. Sie unterstützte ihn, als er beim örtlichen FC Bammental seine Trainerkarriere in der Oberliga startete, feierte mit ihm den WM-Titel 2014 als Co-Trainer an der Seite von Jogi Löw, seinen Wechsel zum FC Bayern und den Job als Bundestrainer. Auch in Spanien , wo Hansi Flick seit Sommer 2024 den FC Barcelona trainiert, stärkt ihm seine Ehefrau Silke den Rücken. Seit über vier Jahrzehnten ist sie an seiner Seite. Die beiden lernten sich als Teenager in ihrer Heimat nahe Heidelberg kennen. Damals war Silke 15 Jahre alt, Hansi 18. In unserer Fotoshow sehen Sie, wie sich das Paar über diese Zeitspanne verändert hat. Hansi Flick schätzt Silke nicht nur als Partnerin, sondern auch als Ratgeberin. "Manchmal hat sie eine andere Sichtweise. Das gibt mir einen anderen Blick, das ist gut so", betonte er einst in einem Interview. In einer Sache kann er sich aber sicher sein: "Egal, was ich mache, sie würde mich immer unterstützen und wird immer hinter mir stehen. Entscheidend ist es für sie, dass der Job mir Spaß macht. Das ist, was meine Familie mir wünscht." "Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Fußball" Familie bedeutet für Hansi Flick und seine Silke alles. Die beiden haben zwei gemeinsame Töchter, die noch immer in der Heimatgemeinde Bammental leben, wo der Ex-Bundestrainer nach der Fachhochschulreife eine Lehre zum Bankkaufmann absolvierte und seit 2015 Ehrenbürger ist. Hannah ist Fotografin und Mutter. Kathrin arbeitet als Marketing-Managerin in einer Baufirma. Beide behielten nach der Hochzeit ihren Geburtsnamen, was noch einmal deutlich macht, wie eng die Bindung innerhalb der Familie Flick ist. Dass die Flicks auch in schweren Zeiten zusammenhalten, machte der 60-Jährige öffentlich mehrfach deutlich. Er gab in seinem Buch "Im Moment – Über Erfolg, die Schönheit des Spiels und was im Leben wirklich zählt" preis, dass Silke 2010 die Diagnose Brustkrebs erhalten hatte. "Meine Frau bewundere ich bis heute dafür, mit welcher Stärke und inneren Ruhe sie die schwierige Situation meisterte. Ich lag abends deutlich häufiger mit Tränen in den Augen im Bett, als es bei ihr der Fall war", hält er darin fest. Die Krankheit seiner Frau habe ihn eines gelehrt: "Ich nehme sportliche Niederlagen nicht mehr ganz so persönlich, kann sie anders als früher einordnen, weil ich gelernt habe: Es gibt Dinge, die größer und wichtiger sind als Fußball."