Goldener Bär für Ilker Çatak: Ein Triumph fürs deutsche Kino
Selten war die Spannung bei einer Berlinale-Preisverleihung so groß. Nur galt sie nicht der Frage, wer wohl den Goldenen Bären bekommen würde. Nach zehn Tagen Debatte über Politik und Kunst richtete sich die geballte Aufmerksamkeit auf das, was sonst eher rhetorisches Beiwerk ist: auf die Verlautbarungen von Jurymitgliedern und Preisträgern, die über das Dankesagen hinausgehen. Dass der Abend ganz ohne Empörungsanlass verstreichen würde, galt als ausgeschlossen.
Um den eingefahrenen Automatismus zu unterbrechen, sei mal nicht mit dem vermeintlichen Skandal-Auftritt angefangen, sondern mit dem, was Freude auslöste. Zuvorderst der goldene Bär an Ilker Çatak, der mit Gelbe Briefe einen der „politischsten“ und zugleich subtilere
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