Social-Media-Verbot: Sollen die Kids echt lieber im Darknet abhängen als auf TikTok?
Plötzlich scheinen sich CDU und SPD überraschend einig: Kinder und Jugendliche in Deutschland sollen vor Snapchat, TikTok und Instagram geschützt werden – also zumindest vor süchtig machenden und manipulativen Algorithmen bei Social-Media-Plattformen, wie es so schön heißt.
„Ist ein Verbot sinnvoll oder nicht?“, lautet die vermeintliche Gretchenfrage. Dabei zeichnen sich Verbotsdebatten in der Regel dadurch aus, dass sie verkürzt geführt werden. In Australien zeigt sich, wie viel komplexer das Thema ist: Jugendliche finden diverse Wege, die Altersblockade zu umgehen, und landen dabei schnell auf wesentlich gefährlicheren Plattformen. Aber der Reihe nach.
Worum geht es konkret? Das am 15. Februar veröffentlichte SPD-Papier fo
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
