Essay | Kultur als Schlachtfeld der Rechten: Christoph Bartmann über die neue „Superwaffe“
Der rechte Populismus, ob in Europa oder Amerika, will dem angeblich links tickenden Zeitgeist ein Ende setzen. Er wendet sich gegen dessen individualistische, kosmopolitische und universalistische Orientierungen. Der Hamburger Germanist und Historiker Christoph Bartmann beschreibt in seinem Buch Attacke von rechts nun anschaulich die Strategien, mit denen rechte Parteien und Bewegungen Einfluss auf kulturelle Einrichtungen, auf Medien und auch auf die Erinnerungspolitik nehmen wollen.
Bartmann war bis 2021 im Goethe-Institut tätig, er leitete dessen Dependancen in Kopenhagen, New York und Warschau. Auf der Basis seiner Erfahrung schildert er interessante Details, vergleicht die deutsche Situation mit der in Dänemark, Österreich, Polen und den USA. Die Kultur hält er f&#
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