Olympische Winterspiele: Donald Trump beleidigt US-Freestyler: "Echter Loser"
Die Olympischen Winterspiele in Italien sind wegen Protesten gegen die USA dieses Jahr besonders politisch aufgeladen. Nun mischt auch der US-Präsident mit.
US-Präsident Donald Trump hat den US-Freestyler Hunter Hess nach dessen Äußerungen über die aktuelle Lage in den Vereinigten Staaten beleidigt. Hess – laut US-Präsident "ein echter Loser" – würde die USA bei den Olympischen Spielen nicht vertreten, behauptete Trump auf seiner Plattform Truth Social. Wenn das der Fall sei, hätte sich Hess nicht darum bemühen sollen, Teil des US-Teams zu werden. Es sei schade, dass Hess dabei sei, schrieb Trump. "Es ist sehr schwer, jemanden wie ihn anzufeuern."
"Gemischte Gefühle", die USA bei Olympia zu vertreten
Im Rahmen der Olympischen Spiele in Italien gab es bereits mehrfach Protest gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump – besonders mit Blick auf die teils martialisch anmutenden Razzien der Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten. Der britische Freestyler Gus Kenworthy hatte kurz vor dem Start der Winterspiele auf Instagram etwa ein Bild gepostet, auf dem "fuck ICE" zu sehen ist – nach seinen Angaben hat Kenworthy den Schriftzug in den Schnee gepinkelt.
Der amerikanische Freestyler Hunter Hess sagte jüngst, es rufe "gemischte Gefühle" hervor, die USA im Moment zu vertreten. "Wenn es mit meinen moralischen Werten übereinstimmt, fühle ich mich vertreten. Aber nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert."
