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Vermögen der Trump-Familie: Seit Amtsantritt um Milliarden gestiegen

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Donald Trump hat seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus seine Vermögenswerte deutlich gesteigert. Kritiker werfen ihm vor, die eigenen Interessen vor die des Landes zu stellen. David Schafbuch berichtet aus New York City. Donald Trump hatte bei seinem Amtsantritt den Amerikanern versprochen, die Wirtschaft anzukurbeln. Ein "goldenes Zeitalter" werde er für die USA einläuten, heißt es häufiger vom Präsidenten. Und dass seit seiner Amtsführung die USA zum "angesagtesten Land" auf der Erde geworden seien. Viele Amerikaner spüren davon allerdings wenig: Im vergangenen November lag etwa die Arbeitslosenquote mit 4,5 Prozent so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr. Trotz einer sinkenden Inflationsrate steigen die Preise für viele Lebensmittel weiter an. Die US-Indizes Dow Jones , Nasdaq 100 und S&P 500 haben zwar das erste Jahr von Trumps zweiter Amtszeit allesamt mit Zuwächsen beendet. Gleichzeitig ist die Sorge groß, dass sich das primär von Künstlicher Intelligenz getragene Wachstum zu einer Blase entwickelt, die irgendwann platzen könnte. Trump im Weißen Haus: Alle Informationen im Newsblog Epstein-Akten: "Versteht nicht, wie dumm er wirklich ist" Die wirtschaftliche Lage mag sich für viele Amerikaner unter Trump nicht gebessert haben. Auf Trump und viele seiner Vertrauten und Familienmitglieder trifft das aber nicht zu: Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit konnten der Präsident und sein Umfeld ihre Vermögenswerte deutlich steigern. Die Rede ist von mehreren Milliarden Dollar. Trump selbst bekommt als Präsident offiziell 400.000 US-Dollar pro Jahr. Doch in Wirklichkeit verdienten er und seine Familie mehr. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie Trump in seiner zweiten Amtszeit seinen Einfluss als Politiker mit seinen persönlichen Interessen verquickt hat, um daraus Profit zu schlagen. Reicher wurde dadurch nicht nur Trump selbst, sondern auch viele seiner Familienmitglieder. Laut dem Magazin Forbes, das die Vermögenswerte der wohlhabendsten Menschen der Erde ermittelt, hat Trump innerhalb der ersten Monate im Amt sein privates Vermögen um mehr als drei Milliarden Dollar gesteigert. Bekannt ist, dass Trump in den ersten Monaten seiner zweiten Amtszeit rund 600 Finanzgeschäfte getätigt und dabei Anleihen im Wert von etwa 100 Millionen Dollar gekauft hat. Entsprechende Daten müssen der US-Präsident, sein Vize und andere Amtsträger gemäß des "Ethics in Government Act" offenlegen. Bei den Anleihen geht es etwa um Käufe bei dem Facebook-Mutterkonzern Meta, dem Chiphersteller Qualcomm, dem Mobilfunkanbieter T-Mobile sowie den Banken Morgan Stanley und Citigroup. Noch nicht bekannt ist dagegen, welche Aktiengeschäfte der Präsident in seiner zweiten Amtszeit bisher getätigt hat. Vor seinem Amtsantritt hielt Trump allerdings große Anteile verschiedener Unternehmen. Trumps größte Aktienposition entfiel auf den Chiphersteller Nvidia und hatte einen Wert von bis zu 1,3 Millionen Dollar. Kritiker werfen dem Republikaner aufgrund seiner Anteile an diversen US-Unternehmen Interessenkonflikte vor. Trump hatte etwa Nvidia, das mittlerweile zum wertvollsten Unternehmen der Erde aufgestiegen ist, zwischenzeitlich den Verkauf von Chips nach China untersagt. Später hob er das Verbot wieder auf. Anfang Dezember teilte der Präsident zudem mit, dass Nvidia die leistungsstarken KI-Chips des Typs H200 nach China verkaufen dürfe – unter der Voraussetzung, dass die USA 25 Prozent der Erlöse einbehalten. Söhne leiten Geschäfte Grundsätzlich ist es üblich, dass US-Präsidenten sich zum Amtsantritt von ihren Investitionen trennen, auch wenn sie dazu nicht verpflichtet sind. Ebenso üblich ist es, dass die Staatsoberhäupter ihre Vermögenswerte einem sogenannten "Blind Trust" überschreiben. So hat der Eigentümer keine Kontrolle und kein Wissen mehr darüber, wie sich das Vermögen entwickelt. Trump dagegen lässt seine Vermögenswerte größtenteils von Mitgliedern seiner Familie verwalten. Diese hat sich vor allem eine neue Geldquelle erschlossen: den Handel mit Kryptowährungen. Im Zentrum steht dabei das Unternehmen World Liberty Financial. 2024 gegründet, listet es eine Reihe von Familienmitgliedern und Verbündeten Trumps als "Mitgründer" auf: Der US-Präsident und sein Sondergesandter Steve Witkoff werden auf der Webseite als "emeritierte Mitgründer" ausgewiesen. Weitere Mitgründer sind Trumps Söhne Eric, Donald Junior und Baron sowie Witkoffs Söhne Zach und Alex. Das Geschäft in der Kryptobranche soll mittlerweile die weitaus lukrativste Einnahmequelle der Familie Trump sein. Zu Beginn der zweiten Amtszeit brachte das Unternehmen gleich mehrere neue Kryptowährungen wie etwa "$TRUMP" auf den Markt. Obwohl die Währungen rein spekulativ und nicht durch einen realen Gegenwert gedeckt waren, wurden ihre Werte von Investoren und Trump-Fans innerhalb kürzester Zeit rasant in die Höhe getrieben, ehe die Kurse ebenso schnell wieder sanken. Vermutet wird, dass Menschen aus Trumps Umfeld große Teile der Währungen abgestoßen haben und damit erhebliche Gewinne einstreichen konnten, bevor die Werte einbrachen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete im vergangenen Oktober, Trumps Familie habe innerhalb der ersten Monate seiner zweiten Amtszeit mehr als 800 Millionen Dollar Gewinn mit Kryptowährungen erzielt. Zum Vergleich: Zu diesem Zeitpunkt soll die Familie in der Immobilienindustrie, in der Donald Trump jahrelang selbst tätig war, "nur" 62 Millionen Dollar verdient haben. Ermittlungseinheit aufgelöst Parallel warfen Kritiker der Trump-Regierung auch im Umgang mit Kryptowährungen verschiedene Interessenkonflikte vor: Im vergangenen April hatte das US-Justizministerium eine Abteilung zur Bekämpfung von Kriminalität im Zusammenhang mit den digitalen Währungen aufgelöst. Die Einheit hatte zuvor etwa gegen den Unternehmer Changpeng Zhao ermittelt: Der milliardenschwere Gründer der Digitalwährungsbörse Binance war zuvor wegen Geldwäsche zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt worden. Im vergangenen Oktober wurde Zhao allerdings von Trump begnadigt. Der US-Präsident sprach etwa davon, dass sich "viele sehr gute Leute" bei ihm für Zhao eingesetzt hatten. Zhaos Unternehmen Binance werden auch enge Verbindungen zu World Liberty Financial nachgesagt. Ähnlich gelagert ist die Situation von Justin Sun: Auch der chinesische Kryptounternehmer war ins Visier der US-Finanzaufsicht geraten. Davon ist allerdings nichts mehr zu hören, seit Sun sich an Trumps Kryptogeschäften beteiligt. 75 Millionen Dollar soll er in World Liberty Financial gesteckt haben. Wenig später wurden die Ermittlungen gegen ihn eingestellt. Das Krypto-Startup der Trump-Familie spielte auch in einem weiteren Fall eine Rolle, über den am vergangenen Wochenende zunächst das "Wall Street Journal" berichtet hatte: Kurz vor der Amtseinführung Trumps stieg bei seinem Kryptounternehmen eine Investorengesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ein. Für eine halbe Milliarde Dollar sollen 49 Prozent der Anteile nach Abu Dhabi gegangen sein. Ein Sprecher von World Liberty Financial bestätigte der "New York Times" den Deal, behauptete jedoch, dass weder Donald Trump noch Steve Witkoff in das Geschäft involviert gewesen seien. Der Deal lässt allerdings spätere Handlungen der US-Regierung in einem anderen Licht erscheinen: Im vergangenen Mai hatte Washington die Lieferung von amerikanischen Hochleistungschips an die Emirate genehmigt. Unter Trumps Vorgänger Joe Biden war eine solche Lieferung noch abgelehnt worden, weil eine Weitergabe der Chips nach China befürchtet worden war. First Lady verdient an Dokumentation Der Sprecher des Trump-Unternehmens verneinte einen Zusammenhang zwischen beiden Vorgängen. Dennoch sorgte der Bericht für neue Kritik an den Geschäftspraktiken der Trumps. So warf etwa die demokratische Senatorin von Massachusetts, Elizabeth Warren, dem Präsidenten Bestechlichkeit vor. Der Vorgang sei "schlicht und einfach Korruption", schrieb Warren auf der Plattform X. Einen anderen Zuverdienst erhielt indes Trumps Ehefrau Melania. Die First Lady der USA macht seit dem vergangenen Wochenende mit einer Dokumentation über die 20 Tage vor der zweiten Vereidigung ihres Ehemanns von sich reden. Am ersten Wochenende spielte der Film rund 7 Millionen Dollar ein und landete auf Rang drei der US-Filmcharts. Für das Studio MGM, das den Film finanziert hat, ist die Gewinnzone damit allerdings noch lange nicht erreicht: Laut Medienberichten soll das Studio, das dem Konzern Amazon gehört, 40 Millionen Dollar für die Rechte und nochmals 35 Millionen Dollar für die Vermarktung ausgegeben haben. Für Melania Trump dürfte sich der Film allerdings schon ausgezahlt haben: Die First Lady, die auch als Produzentin fungiert hat, soll an der Dokumentation 28 Millionen Dollar verdient haben.





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