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Handball-EM 2026 | DHB-Star Grgić glänzt: "Dummen Schädel ausgeschaltet"

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Gegen Norwegen braucht die DHB-Auswahl eine starke zweite Halbzeit, um einen Krimi für sich zu entscheiden. Ein Jungstar liefert dabei endlich ab. Aus Herning berichtet Nils Kögler Er war eines der bislang größten Rätsel des Turniers: Marko Grgić. Der 22-jährige Rückraum Linke, der in der Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt als Tormaschine glänzt, kam im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft bisher einfach nicht in Fahrt. Handball-EM 2026: So sehen Sie die Titelmission der deutschen Mannschaft live Spielplan, Orte, Modus: Das Wichtigste zur Handball-EM der Männer in der Übersicht Mal glänzte Renārs Uščins, mal Turnierneuling Miro Schluroff, doch egal, wie oft Bundestrainer Alfred Gíslason Grgić im Turnierverlauf ins Spiel warf, bei ihm wollte der Knoten einfach nicht platzen. Eine enttäuschende Leistung reihte sich an die andere – und forderte dabei aufmunternde Worte und Vertrauensbekundungen des Bundestrainers und den DHB-Verantwortlichen um Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton. Der Tenor: Grgić müsse sich nach und nach aus der Krise kämpfen, Selbstvertrauen finden, dann werde er der DHB-Auswahl noch weiterhelfen. Doch genau dieser Zeitpunkt schien einfach nicht zu kommen, die Spielminuten von Grgić sanken stattdessen kontinuierlich. Gíslason blieb kaum eine Wahl Doch dann kam der Samstagabend. Das zweite Hauptrundenspiel gegen Norwegen. Mal wieder tat sich die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit unfassbar schwer. Mal wieder war die Offensive das Problem. Zu viele Fehlwürfe leistete sich das Gíslason-Team. Julian Köster? Fand keine Lösungen. Die Rakete im Arm von Miro Schluroff? Wollte auch nicht zünden. Mit zwei Toren Rückstand und tiefen Sorgenfalten auf der Stirn der Fans ging es in die Pause. Gíslason blieb kaum eine Wahl. Er musste es nochmal mit Grgić versuchen – und endlich wurde er nicht enttäuscht. Ganze sieben Tore erzielte der Jungstar. Endlich zeigte er seine ganze Durchschlagskraft aus dem Rückraum – und war damit neben dem überragenden Andreas Wolff, der einmal mehr das deutsche Tor zunagelte, der Hauptgrund für den 30:28-Sieg der Deutschen. "Es hat funktioniert und ich bin sehr froh darüber" Sichtbar erleichtert schritt Grgić deshalb nach dem Spiel durch die Interviewzone der Jyske Bank Boxen in Herning. Das breite Kreuz des 1,98 Meter großen Hünen, es wirkte auch endlich wieder breit. Doch was lief anders als in den letzten Spielen? Grgić brachte es auf eine einfache, aber prägnante Formel: "Alfred hat in der Halbzeit gesagt, dass sie mich jetzt mehr denn je brauchen. Ich habe versucht, meinen dummen Schädel auszuhalten, einfach Handball zu spielen und aufs Tor zu werfen." So einfach das auch klinge, "es hat funktioniert und ich bin sehr froh darüber." Endgültig aus der Krise sieht sich Grgić aber nicht. "Ich möchte mir noch nicht zu viel darauf einbilden", sagte er. Stattdessen wolle er die Leistung in den wichtigen und schweren Spielen gegen Dänemark am Montag und Frankreich am Mittwoch bestätigen. "Ich versuche einfach zu genießen, dass der Druck jetzt etwas abgefallen ist. Weiter geht's." "Jeder weiß, was für Wahnsinns-Qualitäten er hat" Sein Teamkollege Dahmke wagte sich da bei seinem Lob etwas mehr aus der Deckung: "Ich freue mich extrem, dass Marko Grgić sich da ein bisschen frei schießen konnte von seinem persönlichen Problem. Das hat uns heute richtig gutgetan", sagte er. Bundestrainer Gíslason bekundete: "Ich freue mich riesig über die phänomenale Leistung von Marko Grgić. " "Ich denke, wir haben ihm immer deutlich gemacht, dass wir volles Vertrauen zu ihm haben. Jeder weiß, was für Wahnsinns-Qualitäten er hat und was für ein Charakter er auch ist", lobte Gíslason Grgić ausführlich. "Er hat das Spiel an sich gerissen. Nicht nur mit seinen Toren, sondern er hat auch gute Pässe gehabt", so Gíslason weiter. Seine Leistung zu sehen, sei "richtig schön" gewesen. Auch der Bundestrainer dürfte hoffen, dass die Formkurve bei Grgić weiter nach oben zeigt – und so einen Erfolg gegen die Übermannschaften aus Dänemark und Frankreich erfolgreicher macht.





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