US-Angriff auf den Iran? Trump schickt schwimmende Festung
Donald Trump verlegt offenbar einen großen US-Flugzeugträger in die Golfregion. Ziehen die USA nun wirklich in den Krieg gegen das iranische Mullah-Regime? Alles schien vorbereitet gewesen zu sein. Plötzlich war am Mittwoch der iranische Luftraum gesperrt und es mehrten sich Spekulationen, dass bereits amerikanische Kampfjets in Richtung des Iran unterwegs seien. Schließlich hatte US-Präsident Donald Trump den iranischen Demonstranten zuvor versprochen: Hilfe sei unterwegs. Die US-amerikanische Nachrichtenseite "Axios" berichtete, der US-Präsident zögere eine Entscheidung zu einem möglichen Angriff auf den Iran hinaus, während das Weiße Haus darüber unter anderem mit Verbündeten berate. Politologe Bierling: "Das ist eine schreckliche Ankündigung" Trump will Grönland : Es reicht – ein Kommentar Schließlich kam es am Ende doch nicht zu Luftschlägen der USA . Laut US-Medienberichten sollen Israel und arabische Staaten Trump überzeugt haben, den Angriff abzubrechen. Ihre Sorge: Das iranische Regime könnte US-Stützpunkte und mit den USA verbündete Länder mit Raketen angreifen. Eine Furcht, die durchaus berechtigt ist. Denn der Iran verfügt noch immer über ein großes Arsenal an Drohnen, Kurz- und Mittelstreckenraketen. Gleichzeitig hat der Zwölftagekrieg zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 aufseiten der USA eine große Anzahl von Flugabwehrraketen verschlungen. Erschwerend kommt hinzu, dass die US-Armee aktuell keinen Flugzeugträger am Golf stationiert hat. t-online hatte am Montag darüber berichtet . Nun soll Trump die Verlegung eines Trägers mit Flottenverband befohlen haben. Doch das allein macht einen US-Angriff kaum wahrscheinlicher. Denn für die Demonstranten im Iran kommt die militärische Rückendeckung aus den USA zu spät. USA verlegen Truppen Fraglos werden Trumps Drohungen gegenüber dem Mullah-Regime ein anderes Gewicht bekommen, sollte ein US-Flottenverband vor der Küste des Iran ankern. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichteten unter anderem die "New York Times" und "Axios". Mehr zu dem Flugzeugträger lesen Sie hier. Der von einem Atomreaktor angetriebene Flugzeugträger transportiert normalerweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der Marine begleitet. Die "USS Abraham Lincoln" soll in etwa einer Woche im Nahen Osten ankommen. Zudem würden zusätzliche Waffen und Verteidigungsausrüstung dorthin gebracht, berichtete die "New York Times". Es könnten auch weitere Kampfflugzeuge folgen. Eine offizielle Bestätigung der Verlegung durch das Pentagon gab es zunächst nicht. Seit Beginn der Massenproteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik Ende Dezember hat Trump dem Iran bereits mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht. Aber zur Wahrheit gehört auch: Die Instrumente des US-Militärs waren in den vergangenen Wochen begrenzt. Auch deshalb hat die US-Regierung wahrscheinlich auf ein neues Sanktionspaket gesetzt. US-Angriff bleibt unwahrscheinlich Doch selbst nachdem der Flugzeugträger in der Region eingetroffen sein wird, bleibt ein US-Angriff mit einem großen Risiko verbunden. Sollte Trump wirklich einen Regimewechsel im Iran anstreben, hätte das iranische Regime nichts mehr zu verlieren. Die Revolutionsgarden, die iranische Armee und in der Region verbündete Milizen – etwa im Irak oder im Jemen – könnten überall US-Verbündete ins Visier nehmen. Ein Flächenbrand, der auch den Seehandel massiv negativ beeinflussen konnte. Iran-Expertin im Interview: "Angehörige müssen 13.000 Dollar für Leichen zahlen" Darüber hinaus bleibt völlig unklar, wen die USA überhaupt angreifen möchten. Das iranische Regime ist zwar geschwächt, aber die Strukturen aus technokratischen Eliten und Revolutionswächtern bleiben auch noch nach hypothetischen Luftschlägen noch intakt. Deswegen meinen Experten: Für einen tatsächlichen Machtwechsel im Iran bräuchte es aktuell eine große Invasion mit Bodentruppen. Bei einem Land mit 90 Millionen Einwohnern auf einer Fläche, die mehr als viermal so groß ist wie die von Deutschland, wäre das ein Himmelfahrtskommando. Und nach den negativen Erfahrungen der Amerikaner im Irak und in Afghanistan erscheint ein neuer Krieg der USA auch aus innenpolitischen Gründen undenkbar. Klar ist ebenso: Die westliche Hoffnung, dass die iranische Bevölkerung aus eigener Kraft die Revolution schafft, hat sich vorerst zerschlagen. Die Protestwelle scheint für den Moment abgeebbt, der iranische Sicherheitsapparat hat die Demonstrationen brutal niedergeschlagen. Menschenrechtler sprechen von Tausenden Toten. Zehntausende sollen verhaftet worden sein. Letzteres könnte der tatsächliche Grund für die Verlegung des US-Flugzeugträgers sein. Denn vielen Protestierenden droht nach ihrer Verhaftung die Todesstrafe, und Trump hat den Demonstranten Unterstützung versprochen. Der US-Präsident könnte nun eine militärische Drohkulisse aufbauen, um das iranische Regime von Massenhinrichtungen abzuhalten. Nach Darstellung des Weißen Hauses wurden bereits auf Druck der USA 800 geplante Tötungen abgesagt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass viele Iranerinnen und Iraner auch weiterhin in einer Diktatur leben müssen.
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