Sein Wutausbruch gegen Gladbach brachte BVB-Profi Karim Adeyemi einmal mehr in die Schlagzeilen. Das Gespräch mit seinem Trainer steht noch aus. Karim Adeyemi steht im Trainingslager von Borussia Dortmund in Marbella vor einem klärenden Gespräch mit Trainer Niko Kovač. Der Nationalspieler hatte sich im Dezember über seine Auswechslung im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) massiv geärgert, wollte direkt in die Kabine gehen. Zu einer Aussprache mit seinem Coach kam es seitdem noch nicht, wie dieser nun bestätigte. Deal fix: Deutscher Nationalspieler verlässt den BVB "Das haben wir bisher nicht getan. Nach dem Spiel sind natürlich alle in ihre Richtungen abgedüst", sagte Kovač, der laut eigener Aussage bereits Kontakt zum Spieler aufgenommen hat. Jetzt solle das Ganze "noch einmal im persönlichen Gespräch unter vier, sechs oder acht Augen" durchgegangen werden. Adeyemi "von Haus aus ein sehr guter Junge" Kovač erklärte zudem, dass Adeyemi über die Feiertage ausreichend Zeit gehabt habe, sein Verhalten zu reflektieren. "Ich kenne Karim auch sehr gut, Karim ist ja von Haus aus ein sehr, sehr guter Junge". Der Offensivakteur wisse, "dass er einen Fehler gemacht hat", sagte der Coach. "Das wird er sicherlich auch dementsprechend wieder verändern." BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hatte nach dem Vorfall bereits eine Geldstrafe für den 23-Jährigen angekündigt. Er war es auch gewesen, der Adeyemi vom Gang in die Kabine abgehalten hatte. "Das gehört sich nicht, und das weiß auch Karim", hatte Kehl damals betont. Kurz zuvor war Adeyemi bereits durch einen anderen Vorfall in den Schlagzeilen gelandet. Er hatte sich aufgrund einer von ihm bestellten "Mystery Box", die illegale Waffen enthielt, Ärger mit der Justiz eingehandelt.