Als „wenig zielführend“ bezeichnet Gerhard Köfer (Team Kärnten) das geforderte Mitspracherecht von Ländern und Gemeinden bei der Entscheidung über humanitäres Bleiberecht: „Die Rückkehr zur Möglichkeit der Einflussnahme, die es vor einigen Jahren gab, würde dafür sorgen, dass Österreich von einer klaren Linie im Asyl-Bereich abweicht. Zudem droht, dass humanitäres Bleiberecht zu oft gewährt wird. Was wir keinesfalls benötigen, ist, dass das Asyl-Recht über eine Hintertüre aufgeweicht wird.“ Laut Köfer brauche es bei Asyl-Verfahren klare Entscheidungen: „Willkür muss in sämtlichen Fällen ausgeschlossen werden. Es geht aber auch um die Vergleichbarkeit und die rechtliche Wirksamkeit von Entscheidungen.“