Leimen: Menschliche Knochen kein Fall für die Kripo
Leimen. (lew) Erst große Aufregung, dann Entwarnung: Ein Baggerfahrer ist bei Arbeiten im Garten der Mauritiuskirche auf menschliche Knochen gestoßen. Die Firma informierte die Polizei und einen Denkmalpfleger, der schnell für Aufklärung sorgen konnte. Die Gebeine sind laut dem Experten kein Fall für die Kripo, da sie zu großen Teilen aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen. Zur damaligen Zeit war es üblich, die Toten direkt neben der Kirche zu bestatten. Im Jahr 1766 wurde der Friedhof dann verlegt, die Knochen aber blieben im Boden - bis heute. Da die evangelische Gemeinde zur Verschönerung des Kirchgartens mehrere Bäume pflanzen möchte, werden die Gebeine vom Pfarrer in einem Sammelgrab beigesetzt.
