Die AktionsGemeinschaft unterstützt den heute präsentierten Entwurf der Bundesregierung und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, der das geregelte Zugangsmanagement an überlaufenen Uni-Standorten möglich machen will. “Die AG fordert das schon lange und die Tatsache, dass die Gestaltung des Zugangsmanagements in großen Teilen deckungsgleich mit unserem Programm ist, stellt für uns einen klaren Beweis dafür dar, auch ohne Demonstrationen und Proteste, stattdessen durch Dialog und gute Argumente, die bestmöglichen Ergebnisse für die Studierenden erzielen zu können“, zeigt sich AG-Obmann Dominik Ramusch erfreut. Gerade bei überlaufenen Studienrichtungen, wie beispielsweise Rechtswissenschaften, Erziehungswissenschaften oder Fremdsprachen, ist ein geregeltes Zugangsmanagement schon seit langem ausständig. Die Folgen der bisher betriebenen Massenstudentenhaltung sind laut Ramusch unschwer zu erkennen: “Ein Mangel an Sitzplätzen, sowie an Teilnahmeplätzen für Kurse und Übungen gehört hier teilweise schon zum Alltag. Daraus ergibt sich wiederum eine längere Studiendauer, welche dann oft den Verlust von Beihilfen zur Folge hat. Wir halten es daher für begrüßenswert, dass dieses Problem einerseits erkannt und andererseits die richtige Lösung dafür gefunden wurde.“