Bei einer Pressekonferenz am Montag hat der NEOS-Rathausklub sechs Ansinnen an den nächsten Wiener Bürgermeister präsentiert. Die vergangenen Monate der städtischen Regierungsarbeit seien vor dem Hintergrund der Nachfolgedebatte um Bürgermeister Michael Häupl von „Stillstand“ geprägt gewesen, sagte Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. Nun sei es an der Zeit, „wieder für Wien zu arbeiten“. Notwendig seien Veränderungen etwa in den Bereichen Bildung, Gesundheit, BürgerInnen-Beteiligung und Wirtschaft. Aber auch die Transparenz käme zu kurz, meinte Meinl-Reisinger. Sie erneuerte ihre Forderung nach einer höheren Nachvollziehbarkeit bei städtischen Fördervergaben und forderte außerdem einen Ausbau des Interpellationsrechts des Gemeinderats, um die Kontrolltätigkeit auch gegenüber städtischen Unternehmen besser wahrnehmen zu können.