Brände: Dreifachmord - Polizei ermittelt nach Brand gegen Bewohner
Das Mehrfamilienhaus wurde zum Tatort für einen erschütternden Dreifachmord. Nun hat es dort gebrannt. Das haben die Ermittlungen bisher ergeben.
Nach dem Brand am Tatort eines Dreifachmordes ermittelt die Polizei gegen einen Bewohner des Mehrfamilienhauses in Niederbayern. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Brandlegung, teilte die Polizei mit. Diese schätzt den Schaden auf einen unteren sechsstelligen Betrag.
In dem Mehrfamilienhaus in Zwiesel (Landkreis Regen) soll ein Mann im Juli 2025 zwei Nachbarinnen und einen Mann ermordet haben. Der heute 39-jährige Slowake steht seit Donnerstag vor dem Landgericht in Deggendorf.
Nur teilweise bewohnbar
„Ein Zusammenhang zwischen dem Brand und dem derzeit laufenden Gerichtsverfahren am Landgericht Deggendorf besteht nicht“, heißt es von der Polizei. Das Feuer war nach dem derzeitigen Ermittlungsstand am Sonntag außerhalb des Hauses ausgebrochen und hatte auf das Gebäude übergegriffen. Dieses ist aktuell nur teilweise bewohnbar.
In dem Prozess in Deggendorf hatte der 39-Jährige zum Auftakt zu den Vorwürfen geschwiegen. Die Anklage wirft ihm vor, im Sommer 2025 die zwei Nachbarinnen im Abstand von gut zwei Wochen zu sich eingeladen und ermordet zu haben, um sich sexuell zu erregen. Während der zweiten Tat soll der Lebensgefährte des Opfers an die Tür des Angeklagten geklopft haben. Dieser soll den Mann daraufhin ebenfalls getötet haben.
