Stephen King liefert großartige Vorlagen für Horrorverfilmungen. "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" sticht noch heute aus der Menge heraus. Horror-Clowns, untote Kuscheltiere und psychopathische Fans: Die Welt von Stephen King ist voller Angst und Schrecken. Über 60 Romane verfasste der amerikanische Schriftsteller bisher, dessen Bibliografie von hunderten Kurzgeschichten ergänzt wird. Eine große Auswahl an sonderlichen Geschichten, an denen sich Regisseure und Filmproduzenten in der Vergangenheit bedienten. Brian De Palma legte im Jahr 1976 mit "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" den Grundstein. Darum geht es in "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" Das Leben als Teenager kann schwierig sein. Carrie White (Sissy Spacek) hat ein besonders schweres Los gezogen, denn in der Schule wird sie als Außenseiterin gemobbt und zu Hause ordnet sie sich ihrer religiös-fanatischen Mutter unter. Statt coole Musik zu hören oder erste Erfahrungen mit Jungs zu sammeln, wird Carrie von allem ferngehalten, was Spaß macht. Ein geeignetes Opfer für den Schulliebling Chris (Nancy Allen), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Carrie öffentlich zu demütigen. Als Chris für eine ihrer erniedrigenden Aktionen zum Nachsitzen verdonnert wird, schwört sie, an Carrie Rache zu nehmen. Doch niemand ahnt, welche Eskalation der schlechte Scherz zur Folge haben wird. Wie sehenswert ist "Carrie - Des Satans jüngste Tochter"? Obwohl "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" für das Horror-Genre über weite Strecken harmlos wirkt, findet die Hölle auf Erden im Alltag statt. Mobbing , Demütigung und kompromisslose Restriktionen, die auf falschem Glauben beruhen, kreieren ein ungemütliches Umfeld. Erst im blutigen Finale, welches sich den Titel "Kult" längst verdient hat, bricht der wahre Horror über alle Beteiligten herein. Weltweit zeigt sich die Presse von der Adaption heute wie damals begeistert. Auf der Kritikenseite "film-rezensionen.de" heißt es zusammenfassend: "Auch wenn der Film weniger Horror zu bieten hat, als man es von den Geschichten des Autors oft gewohnt ist, so bietet er doch einen spannenden und intensiv gespielten Einblick in den Albtraum des Aufwachsens zwischen despotischer Mutter und mobbenden Mitschülerinnen." Auf der Bewertungsplattform "Rotten Tomatoes" erreicht die Regiearbeit von Brian De Palma bei den Kritikern 94 Prozent und beim Publikum 77 Prozent. Die Filmdatenbank "IMDb" vergibt 7,4 von zehn Punkten. Der Horrorfilm läuft am Sonntag, 9. August 2026, um 22.20 Uhr bei Kabel Eins . Wer die Romanverfilmung verpasst, kann sie alternativ beim Prime-Video-Zusatzkanal MGM+ im Abo streamen . Noch kein Abonnent? Das ganze Paket an Streamingdiensten können Sie auch bei Magenta bekommen. Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und Wow zum Vorteilspreis in einem Abo . Kleines Honorar, großer Erfolg "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" war das erste Buch von Stephen King, welches für die Leinwand adaptiert wurde. Ein Meilenstein für den Schriftsteller, der ihm mehr bedeutete als Geld. Wie die Entertainment-Seite "Mental Floss" schreibt, offenbarte King bei einem Buchevent, dass der Verkauf der Filmrechte für die Produktionsfirma ein Schnäppchen war. Lediglich 2.500 US-Dollar zahlten die Produzenten Stephen King für seine Romanvorlage. Mit Blick auf die Branchenseite "Box Office Mojo", die weltweite Gesamteinnahmen von 33,8 Millionen US-Dollar nennt, erscheint der Preis für die Filmrechte beinahe lächerlich. Remake und Serien-Adaption Im Jahr 2013 nahm sich Regisseurin Kimberly Peirce Carries Geschichte erneut vor und verfilmte Kings Vorlage mit Chloë Grace Moretz und Julianne Moore noch einmal. Den Kultstatus des Originals erlangte das Remake zwar nicht, aber es spielte immerhin vergleichbare circa 35 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Das Interesse an der übernatürlichen Horror-Story flacht nicht ab. Am 7. Oktober 2026 erscheint die erste Serien-Adaption bei Prime Video, die Carries Leidensgeschichte neu erzählt. Hinter dem Projekt steht Mike Flanagan als verantwortlicher Showrunner, der schon zuvor feine Schockmomente und effektvolles Grauen unter anderem mit den Mini-Serien "Spuk in Hill House" oder "Der Untergang des Hauses Usher" auf den Bildschirm brachte.