Große Teile seiner Familie fiebern bei der WM auf der Tribüne mit Lamine Yamal mit. Einzig sein Vater war bislang nicht dabei. Nun offenbart er, warum sich das auch beim Finale nicht ändern wird. Die Weltmeisterschaft erlebt die Familie von Spaniens Superstar Lamine Yamal fast vollständig vor Ort – nur sein Vater Mounir Nasraoui fehlt. Der Grund dafür sind gesundheitliche Probleme, wie er selbst erklärt hat. Neben Yamals Mutter, seinem kleinen Bruder und seiner Freundin ist ausgerechnet sein Vater nicht mit in die USA gereist. Das wird sich wohl auch beim Finale am Sonntag, in dem der Europameister auf Titelverteidiger Argentinien trifft, nicht ändern. "Ich weiß nicht, ob ich kommen kann, weil ich an Epilepsie leide. Ich würde all mein Geld geben, um gesund zu sein", hatte der 36 Jahre alte Nasraoui erklärt. Nach Halbfinal-Sieg: Einbruchsversuch bei Lamine Yamal vereitelt Effenberg über DFB-Debakel: Damit dürfen sie nicht durchkommen Wegen seiner Erkrankung werden lange und häufige Reisen nicht empfohlen. Nasraoui leidet an Epilepsie. Neben dem Flug von Spanien in die USA hätte er weitere Inlandsflüge auf sich nehmen müssen, um die bisherigen Spiele seines Sohnes zu besuchen. Yamal-Vater: "Es ist besser, zu Hause zu bleiben" Spanien absolvierte seine Partien in weit voneinander entfernten Städten Nordamerikas – darunter Atlanta, Guadalajara in Mexiko, Dallas und Los Angeles . Gegenüber einem spanischen Fernsehsender schilderte Nasraoui seine Situation: "Ich muss jeden Tag viele Medikamente nehmen und es kann passieren, dass ich einen epileptischen Anfall bekomme, ich könnte einen Herzinfarkt haben. Ich kann hier, in diesem Moment, unter Stress oder Aufregung stehen und einen Anfall haben, ohne es zu wissen." Weiter sagte er: "Deshalb muss man immer gut über die Dinge nachdenken. Bevor man reist, muss man an mich, an ihn und an alle Menschen um uns herum denken. Ich würde riskieren, Probleme zu verursachen. Also ist es besser, zu Hause zu bleiben und alles von hier aus zu verfolgen."