Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft , das größte Turnier in der Geschichte des Fußballs. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen über fünfeinhalb Wochen um den Titel. Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 . Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Freitag, 19. Juni 2026 Pulisic könnte USA-Spiel verpassen Die USA haben in der Vorwoche beim 4:1-Erfolg über Paraguay einen hervorragenden WM-Start erwischt. Der deutliche Sieg trieb dem einen oder anderen Fan aber auch Sorgenfalten auf die Stirn, denn Superstar Christian Pulisic wurde schon zur Halbzeitpause ausgewechselt. Trainer Mauricio Pochettino sprach nach der Partie von einer Vorsichtsmaßnahme, weil sein Offensivmotor im Training zuvor einen Schlag abbekommen hatte. Der Coach blickte daher zunächst mit Zuversicht auf das zweite Gruppenspiel, das am heutigen Abend (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) gegen Australien steigt. Auf der Pressekonferenz vor der Partie ruderte Pochettino nun etwas zurück. Pulisic gehe es zwar "deutlich besser" als direkt nach dem Paraguay-Spiel, eine finale Entscheidung konnte der Coach aber noch nicht verkünden. "Wir werden es sehen", sagte der Argentinier und ergänzte: "Falls er morgen nicht verfügbar ist, wird er beim darauffolgenden Spiel zur Verfügung stehen." Mit einem Sieg würden die Gastgeber bereits das Ticket für die K.-o.-Phase lösen. Selbst ein Unentschieden könnte schon genügen, wenn die Ergebnisse in den anderen Gruppen passen. Mit dann vier Punkten wären die US-Amerikaner schließlich wohl mindestens einer der besten Gruppendritten. "Sollte verboten werden": Aufregung nach Kane-Elfmeter Der frühere Profi Kevin-Prince Boateng hat sich an Harry Kanes Anlaufverhalten bei einem Elfmeter gestört. Durch das Verzögern des Stürmers provoziere er, dass sich der Torhüter zu früh bewegt und die Linie verlässt. "Das sollte verboten werden", forderte Boateng bei CBS. Er bezog sich dabei auf Kanes Elfmeter beim 4:2-Sieg im ersten WM-Duell gegen Kroatien. Der Stürmer des FC Bayern verschoss den ersten Versuch aus elf Metern, hatte aber Glück, dass dieser wiederholt wurde. Kroatiens Dominik Livaković stand minimal nicht mehr auf der Linie. Beim zweiten Versuch blieb Kane sicher und schoss England zum zwischenzeitlichen 1:0. "Als ich mir die Aufzeichnungen ansah, fiel mir auf, dass er (Livaković) gerne früh herausläuft. Daher wusste ich, dass die Chance bestand, dass er bei einem verzögerten Anlauf von der Linie abkommen würde", erklärte Kane nach der Partie. Den Regeln nach ist das Verzögern erlaubt. Spieler in Tränen nach schwerem Foul Das schwere Foul an Ismaël Koné schockierte die kanadische Nationalelf . Mehrere Spieler wurden in den Minuten danach emotional. Vorwurf der Vergewaltigung: Fußballstar muss vor Gericht Achraf Hakimi steht aktuell für Marokko bei der WM auf dem Rasen. Der PSG-Star steht aktuell aber nicht nur sportlich im Fokus. Gegen ihn gibt es schwere Vorwürfe. Ex-Schiri kritisiert nach Horror-Foul die Fifa Kanadas Männer gewinnen erstmals ein WM-Spiel, der Erfolg wird aber von einer schlimmen Verletzung überschattet. Manuel Gräfe fordert nun eine Reaktion der Fifa. Erster WM-Gruppensieger steht fest Mexiko ist als erste Mannschaft in die K.-o.-Runde der Weltmeisterschaft eingezogen. Nach einem groben Torwartpatzer kam "El Tri" in Zapopan gegen Südkorea zu einem 1:0 (0:0) und steht vorzeitig als Gewinner der Gruppe A fest. Das einzige Tor der Partie erzielte Luis Romo (50. Minute), am Ende musste Mexiko aber kräftig um den Sieg zittern. Warum die Partie doch noch spannend wurde, erfahren Sie hier . Schwerer Zwischenfall bei historischem Kanada-Sieg Die kanadische Nationalmannschaft hat ihren ersten Sieg (6:0) bei einer Weltmeisterschaft geholt, musste dabei jedoch einen Schockmoment verkraften. Im Zentrum: ein brutales Foul von Katars Assim Madibo an Ismaël Koné. Der Kanadier ging zu Boden, der Unterschenkel des 24-Jährigen wies eine deutliche Fehlstellung auf. Mehr dazu lesen Sie hier . Südafrikas Tor-Held trauert um Familienmitglied Mit seinen Tränen bei der Nationalhymne löste Teboho Mokoena schon vor dem Anpfiff einen bewegenden Moment aus. Nach seinem verwandelten Handelfmeter zum 1:1 gegen Tschechien sprach Südafrikas WM-Held über seine Emotionen. "Ich war völlig überwältigt, ich dachte an meinen verstorbenen Großvater", sagte der Mittelfeldspieler. Sein erfolgreicher Strafstoß in der 83. Minute hielt den Gastgeber von 2010 im Turnier. "In diesem Moment habe ich seine Gegenwart gespürt. Ich dachte, wenn er hier wäre, wäre er stolz auf mich. Ich weiß, dass er an mich geglaubt hat, selbst als sonst niemand an mich glaubte", sagte Mokoena. Bei einer WM zu spielen, sei für ihn ein Kindheitstraum, der wahr werde. "Ich flehe die Fifa an": Tuchels Appell hat Folgen Die englische Nationalhymne beim ersten WM-Spiel hören: Darauf hatte Thomas Tuchel lange hingefiebert. Doch dann schaute er auf eine "Mauer". "Ich flehe die Fifa an, die Position der Fotografen während der Nationalhymnen zu ändern", hatte der 52-Jährige nach dem Spiel gesagt. Die Bitte blieb nicht ungehört. Nun gibt es eine Änderung. Wie die Fifa auf die Bitte des deutschen Trainers reagiert hat, lesen Sie hier . Donnerstag, 18. Juni 2026 Deutscher Fan auf Fake-Foto zum Hitler gemacht Nach dem deutschen Auftaktsieg bei der WM gegen Curaçao (7:1) ist ein mithilfe von Künstlicher Intelligenz bearbeitetes Bild zum Ärgernis für einen deutschen Fan geworden. Die Aufnahme, die angeblich aus der Übertragung des Spiels stammt, zeigt jubelnde deutsche Fans nach dem verwandelten Elfmeter von Kai Havertz zum 3:1. Inmitten der Fan-Menge ist dabei ein Fan im Deutschland-Trikot zu sehen, der aussieht wie Adolf Hitler. Das Bild machte in den sozialen Medien schnell die Runde. Nun hat sich der deutsche Fan, ein Mann namens Jan Weitzel aus Hessen, dessen Äußeres eigentlich nichts mit Hitler gemein hat, im Radiosender "hr3" zu dem Foto geäußert. "Ich kann es überhaupt nicht glauben", sagte er. Nach eigenen Angaben hat er nun in den USA und in Deutschland Anzeige erstattet. Sogar das FBI habe Kontakt zu ihm aufgenommen. Die Freude an der WM wolle er sich aber nicht vermiesen lassen und auch das zweite Gruppenspiel der deutschen Mannschaft in Toronto gegen die Elfenbeinküste verfolgen, sagte er. "Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen." Extreme Hitze in WM-Spielstadt In der mexikanischen Stadt Monterrey, in der einige Spiele der WM ausgetragen werden, herrschte am Donnerstag extreme Hitze. Teilweise wurden in der im Nordosten Mexikos gelegenen 1,2-Millionen-Einwohner-Metropole bis zu 39 Grad Celsius gemessen. Die guten Nachrichten für die Spieler: Das nächste Spiel in Monterrey ist erst für Samstagabend um 22 Uhr Ortszeit (Sonntag, 6 Uhr deutscher Zeit) angesetzt. Dann duellieren sich dort Tunesien und Japan. Die Wettervorhersage für das Wochenende sieht dabei etwas angenehmer aus: Am Samstag sollen es rund 30 Grad mit Niederschlag werden. WM 2026: Haaland-Tore bringen die Erde zum Zittern Ein Doppelpack von Norwegens Stürmerstar Erling Haaland beim 4:1-WM-Auftakt gegen den Irak hat in dessen Heimat buchstäblich die Erde zum Zittern gebracht. Bei den Toren in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch "deutliche Signale" – verursacht durch den Torjubel von Fans in der Nähe der Messstation. Das teilte das seismologische Institut Norsar mit. Haaland bestraft fatalen Abwehr-Fehler: Etwas schwächere Signale gab es demnach auch zum Anpfiff des Auftaktspiels der Norweger bei der WM 2026, zu den anderen Toren, zur Gelben Karte für den irakischen Abwehrspieler Zaid Tahseen und zum Abpfiff. "Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden", hieß es zur Erklärung vom Institut Norsar nach dem WM-Sieg des norwegischen Nationalteams. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion ausgelöst. Weißes Pulver soll Ghana Glück bringen Ganz Ghana jubelt über den WM-Auftaktsieg gegen Panama – doch ein Fan fiel beim 1:0 besonders auf. Bei der Fernsehübertragung war gut zu erkennen, wie ein Anhänger der Afrikaner auf der Tribüne ein weißes Pulver von der Handfläche pustete. Eine ziemlich ungewöhnliche Szene im Fußballstadion. Doch was hat es damit auf sich? Im westafrikanischen Ghana wird unter anderem bei traditionellen Riten Talkum-Puder über einen neu eingesetzten Häuptling oder einen Sieger bei einem wichtigen Ereignis gestreut. Es steht für Glück oder einen Triumph. Das schien bei der Begegnung in Toronto Glück zu bringen, Caleb Yirenkyi brachte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit einen perfekten Abend. Ältere Meldungen finden Sie hier .