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ARD-Moderatorin Lea Wagner über Schwangerschaft und Olympia-Tränen

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Trotz Schwangerschaft will Lea Wagner auch bei der WM vor der Kamera stehen. Mit t-online spricht sie über ihren aktuellen Gemütszustand, das XXL-Turnier in Übersee und einen emotionalen Olympia-Moment. Die Bundesliga-Saison ist gerade erst mit einem Herzschlagfinale zu Ende gegangen. Doch schon jetzt richtet sich der Blick der deutschen Fußballfans auf das nächste sportliche Highlight des Jahres. Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Tür. Schon in rund drei Wochen startet das XXL-Turnier, bei dem auch die DFB-Elf um den Titel mitspielen möchte. Zahlreiche WM-Partien werden von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF übertragen. Das Sportschau-Studio in Köln wird dabei unter anderem von Lea Wagner moderiert. Die 31-Jährige wird diese Aufgabe hochschwanger übernehmen. Im März hatte sie öffentlich gemacht, ihr erstes Kind – eine Tochter – zu erwarten. t-online: Frau Wagner, das Jahr 2026 ist für Sie ein besonderes. Sie waren bereits bei den Olympischen Winterspielen im Einsatz, im Sommer steht die WM an. Privat bahnt sich in wenigen Monaten die Geburt Ihres ersten Kindes an. Wie geht es Ihnen aktuell? Lea Wagner : Sehr gut. Ich fühle mich absolut tiefenentspannt. Wie schwierig ist es für Sie, den privaten Alltag in einer Schwangerschaft und das Berufsleben unter einen Hut zu bekommen? Es gab im Grunde nichts, was ich umstellen musste. Natürlich muss ich auf einiges achten, zum Beispiel darauf, was ich esse. Da wurden mir zu Beginn der Schwangerschaft einige Dinge gesagt, auf die man besser verzichten sollte. Das hat aber nichts mit dem Job zu tun. Beruflich ist weiterhin alles wunderbar. Bei der ARD haben Sie einige Kolleginnen, die eine Schwangerschaftspause und die anschließende Rückkehr vor die Kamera hervorragend gemeistert haben – unter anderem Esther Sedlaczek . Tauschen Sie sich über ihre Erfahrungen aus? Ja, das ist für mich sehr viel wert. Während der Schwangerschaft brauche ich noch kaum Tipps, aber am Anfang habe ich mich zum Beispiel gefragt, wie lange man üblicherweise in unserer Branche gut weiterarbeiten kann. Da hilft es auf jeden Fall, mit anderen Frauen zu sprechen, die den gleichen Job haben, also wirklich aus eigener Erfahrung berichten können. Auch wenn es immer sehr individuell ist. Ich beschäftige mich aber auch schon mit der Zeit nach der Schwangerschaft. Welche Fragen kommen dabei auf? Eine ist sicherlich: Wann wäre ein Wiedereinstieg bei der Arbeit gut möglich? Es geht aber vor allem auch um das Organisatorische. Wie stelle ich mich zum Beispiel am besten auf, um ein Netzwerk zu schaffen, das mich unterstützt, das mich vielleicht auch bei einer Reise begleiten kann, damit ich unser Kind mitnehmen kann? Ich gehe öfter in meinem beruflichen Alltag einzelne Situationen durch und frage mich: Wie bekomme ich da einen kleinen Menschen unter? Es ist schön, hierbei von den Erfahrungen meiner Kolleginnen profitieren zu können. Eine besondere Erfahrung haben Sie selbst zuletzt bei den Olympischen Winterspielen gemacht: Nach dem Goldmedaillengewinn von Skispringer Philipp Raimund hatten Sie im Live-TV Tränen in den Augen. Sehen Sie Emotionalität im Moderationsberuf als Stärke? Ich halte es für wichtig, dass man angemessen kritisch ist, wenn es bei einem Sportler nicht läuft. Ich finde aber auch, dass man im Umkehrschluss bei Erfolgen Freude transportieren darf. Dann sind Emotionen für mich etwas Wertvolles und Wünschenswertes – bei Berichterstattern, Moderatoren und Kommentatoren. Die Zuschauer erwarten doch genau das. Sport sind Emotionen. Hat Sie in Ihrer Laufbahn bisher irgendein Moment so mitgenommen wie Raimunds Goldsprung? Nein, das war schon das Emotionalste, was ich in meinem Berufsleben bisher erlebt habe. Warum? Es war so überraschend. Man konnte nicht damit rechnen. Außerdem ist Skispringen auch noch einmal etwas anderes als Fußball. Das müssen Sie erläutern. Wir alle wissen, dass das Gros an Sportlern bei den Olympischen Spielen nur einen Bruchteil von dem Gehalt eines Fußballstars verdient und auch der Fokus der Gesellschaft ein anderer ist. Ein Olympiasieg kann das Leben eines Sportlers verändern. Deshalb war Philipp Raimunds Erfolg für mich auch ein Stück weit emotionaler. Im Sommer gehören Sie nun erneut zum WM-Team der ARD. Sie moderieren aber nicht von vor Ort, sondern sind im Studio in Deutschland im Einsatz. Wie gehen Sie die Aufgabe an? Es war immer ein Wunsch von mir, aus dem WM-Studio zu moderieren. Die Berichterstattung aus dem deutschen Teamquartier habe ich bereits viermal gemacht – zweimal bei den Männern, zweimal bei den Frauen. Das ist ein total schöner Job, aber man ist viel allein vor der Kamera, ohne Interaktionspartner. Ich bin auch jemand, der sehr gerne mit anderen vor der Kamera steht, mit Experten interagiert und so eine Fläche hat, die man ein wenig kreativer füllen kann. Der Angriff auf den Iran, das gewaltsame Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, Probleme bei der Einreise: Die Kritik am Gastgeberland USA nimmt aktuell immer weiter zu. Halten Sie es für angemessen, dort in wenigen Wochen eine WM auszutragen? Natürlich verfolgt man die aktuellen Diskussionen rund um das Gastgeberland. Gleichzeitig gab es auch bei vergangenen Weltmeisterschaften immer gesellschaftliche und politische Debatten. Am Ende hoffe ich auf ein friedliches Turnier, bei dem der Sport und das Verbindende im Mittelpunkt stehen. Sie sprechen indirekt auch die WM 2022 in Katar an. Da war es mir wichtig, mich im Vorfeld adäquat zu informieren. Ich habe unter anderem mit Botschaftern gesprochen und mir letztlich ein Bild vor Ort gemacht. Das ist bei dieser WM anders. In den USA war ich in meinem Leben nur einmal kurz beruflich – das war 2023 bei Julian Nagelsmanns ersten Länderspielen als Bundestrainer. Ein viel diskutiertes Thema rund um die WM ist auch die Aufstockung von 32 auf 48 Teams. Für das Turnier 2030 steht bereits eine Erweiterung auf 64 Teilnehmernationen zur Debatte. Ist das noch im Sinne der Fans und der journalistischen Arbeit? Für Länder, die durch die Aufstockung dabei sind, ist das erst einmal total schön. Es wird damit ganz vielen fußballbegeisterten Menschen ermöglicht, ihr Team bei einer Weltmeisterschaft zu unterstützen. Mir persönlich sind die Turniere dadurch aber zu lang. Und es ist wie mit vielem im Leben: Wenn man die Besonderheit der Dinge wahren möchte, dann darf man sie nicht zu groß und immer verfügbar machen. Weil gefühlt ununterbrochen Fußball läuft? Genau. Ich mag es nicht, wenn ich jede Woche, jeden Tag Fußball gucken kann. Montag ein Spiel, Dienstag ein Spiel, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag. Es wäre besser, wenn man die Exklusivität beibehält, indem man nicht immer alles so sehr ausreizt. Das ist aber meine Privatmeinung, rein als Fan. Und aus Sicht einer Moderatorin, die den Sport begleitet? Beruflich macht mir das Ganze so viel Spaß, dass ich sagen würde: Für mich könnten 365 Tage im Jahr WM sein.





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