Viele Betroffene sprechen aus Scham nicht über Betrugsversuche im Internet. Amira Aly geht nun einen anderen Weg und schildert öffentlich, wie sie auf eine täuschend echte Nachricht hereinfiel. Moderatorin Amira Aly berichtet in einem Video auf Instagram ausführlich, dass sie Opfer einer mutmaßlichen Phishing-Attacke geworden ist. Ausgangspunkt war nach ihren Angaben eine SMS, die von ihrem Kreditkartenanbieter American Express zu stammen schien. Darin hieß es, jemand habe versucht, 9.500 Euro an ein Kryptounternehmen zu überweisen. Zugleich wurde sie aufgefordert: "Wenn Sie das nicht waren, rufen Sie jetzt hier an." Besonders irritierend sei für sie gewesen, dass die Nachricht im bestehenden Chatverlauf mit ihrer echten Bank auftauchte. Dort seien auch frühere, tatsächlich von ihr bestätigte Zahlungen sichtbar gewesen. "Der Chatverlauf war halt da, mit den ganzen Zahlungen, und ich hab' trotzdem diese Nummer angerufen", sagte Amira Aly. Amira Aly verändert sich optisch: Und bereut es prompt Amira Aly: Sie wünscht sich noch ein Baby Am anderen Ende der Leitung habe sich ein angeblicher Mitarbeiter gemeldet. Dieser habe mit Fachbegriffen, Warnungen vor Hackern und Details zu dem angeblichen Kryptounternehmen Vertrauen zu ihr aufgebaut. Rückblickend sagte die 33-Jährige, sie hätte skeptischer werden müssen. Aber: "Ich habe alles geglaubt, was der gesagt hat." "Das ist mir mega unangenehm" Ob tatsächlich Geld von ihrem Konto abgebucht wurde, konnte Amira Aly zum Zeitpunkt ihres Posts noch nicht sagen. Gleichzeitig betonte sie offen: "Das ist mir mega unangenehm." Direkt zu Beginn des Clips betonte Amira Aly: "Ich hätte niemals gedacht, dass mir das passiert, und ich schäme mich so sehr für meine eigene Dummheit." Mit ihrem Video wolle sie vor allem andere sensibilisieren, ähnliche Nachrichten kritischer zu hinterfragen. Deshalb habe sie sich trotz der Scham dazu entschieden, öffentlich darüber zu sprechen. In den Kommentaren bedanken sich zahlreiche Follower dafür, dass sie den Vorfall geteilt habe, viele erklären auch, Ähnliches erlebt zu haben. Der Fall zeigt eine Betrugsmasche, die als sogenanntes "Smishing" bekannt ist. Dabei verschicken Täter SMS, die aussehen, als stammten sie von echten Banken oder Kreditkartenanbietern. Durch manipulierte Absenderinformationen landen die Nachrichten teilweise sogar im vorhandenen Chatverlauf echter Bankmitteilungen.