Altersvorsorge: Jeder Zweite kann sich mehr Sparen nicht leisten
Vier von zehn Menschen in Deutschland sorgen aufgrund der Preissteigerungen weniger für den Ruhestand vor. Dabei sind sie künftig sogar mehr gefordert. Die anhaltend hohen Preise setzen der Altersvorsorge in Deutschland zu. Immer mehr Menschen legen weniger Geld für den Ruhestand zurück. Grund dafür ist nicht Nachlässigkeit, sondern das Fehlen der finanziellen Mittel. Das zeigt der aktuelle Vorsorge-Report des Versicherers Axa: Inzwischen geben 41 Prozent der Befragten an, aufgrund der Preissteigerungen der vergangenen Jahre weniger für ihre Altersvorsorge tun zu können. In den Jahren 2024 und 2023 gaben mit 38 Prozent beziehungsweise 32 Prozent noch deutlich weniger Menschen an, dass die Inflation eine negative Auswirkung auf ihre Altersvorsorge hat. Sicher in den Lebensabend: So viel sollten Sie mit 50 für die Rente mindestens sparen Mehr als ein Drittel sorgt gar nicht privat vor Zwar ist die grundsätzliche Bereitschaft zur Vorsorge weiterhin vorhanden: 52 Prozent der Deutschen investieren nach eigenen Angaben regelmäßig in ihre private Altersvorsorge – etwas mehr als im Vorjahr. Doch dieser Wert erzählt nur einen Teil der Geschichte. Denn gleichzeitig sagt die Hälfte der Befragten, sie würde eigentlich gern mehr für den Ruhestand sparen, könne es sich aber nicht leisten. Und mehr als ein Drittel (35 Prozent) sorgt derzeit gar nicht privat vor. Auch die Höhe der Sparbeiträge zeigt, wie begrenzt die finanziellen Spielräume sind. Viele legen monatlich nur vergleichsweise kleine Beträge zurück. So investieren aktuell 13 Prozent der deutschen Bevölkerung weniger als 100 Euro pro Monat in ihre private Altersvorsorge. 15 Prozent sparen monatlich zwischen 100 und 200 Euro für den eigenen Ruhestand. Nur zehn Prozent der Befragten investieren 200 bis 300 Euro pro Monat. Lesen Sie hier, was aus 200 Euro im Monat werden kann, wenn Sie langfristig sparen. Die Unsicherheit spiegelt sich auch in der Frage wider, wer eigentlich für die Altersvorsorge verantwortlich ist. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung sieht hier vor allem den Staat in der Pflicht. Bei jungen Erwachsenen ist dieser Anteil sogar noch höher. Gleichzeitig verlässt sich jedoch eine knappe Mehrheit nicht allein auf die gesetzliche Rente , sondern erkennt die Notwendigkeit zusätzlicher Vorsorge. Dass die in Zukunft noch wichtiger werden wird als ohnehin schon, hat Bundeskanzler Friedrich Merz gerade erneut durchblicken lassen. Beim Empfang zum 75. Jubiläum des Bankenverbands sagte er, die gesetzliche Rentenversicherung allein werde "allenfalls noch die Basisabsicherung fürs Alter sein" . Zusätzlich seien "kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung" erforderlich, und zwar "in weit größerem Umfang, als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben." Viele sind bereit, auf Konsum zu verzichten Immerhin: 16 Prozent der Befragten geben zu, dass sie zu wenig für ihren Ruhestand vorsorgen, obwohl es ihnen finanziell möglich wäre, mehr dafür zu tun. Andere wären grundsätzlich bereit, ihren Konsum einzuschränken – am ehesten bei Restaurantbesuchen, Ausgehen und Lieferdiensten (31 Prozent), Ausgaben für Kleidung oder Technik (30 Prozent) sowie für Reisen (21 Prozent). Auch die Politik versucht derzeit, den Bürgern die private und betriebliche Altersvorsorge zu erleichtern: Der Bundestag hat kürzlich eine Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge beschlossen . Ab 2027 soll ein neues Altersvorsorgedepot die bisherige Riester-Rente ablösen und bessere Renditechancen bieten. Auch bei der Betriebsrente hat es bereits Verbesserungen für kleine Unternehmen und Beschäftigte mit geringerem Gehalt gegeben.
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