Leo XIV. lobt bei seinem Kamerunbesuch die Versöhnungsversuche von Christen und Muslimen. Das Kirchenoberhaupt lässt sich nicht von seinem Friedenskurs abbringen. Angesichts von Kriegen und blutigen Konflikten in vielen Teilen der Welt hat Papst Leo XIV. bei einem Besuch in Kamerun zu Versöhnung gemahnt. In der Stadt Bamenda im Nordwesten des westafrikanischen Landes lobte der Pontifex gemeinsame Friedensbemühungen von Christen und Muslimen. In der dortigen Region tobt seit 2017 ein Konflikt mit Tausenden Toten zwischen Regierung und Separatisten. Hunderttausende wurden vertrieben. Die Religionsgemeinschaften versuchen zu vermitteln. Das Oberhaupt der katholischen Kirche bezeichnete dies als Beispiel für andere Regionen auf der Welt. "Ich würde mir das für so viele Orte auf der Erde wünschen. Selig sind die Friedfertigen. Wehe jedoch denen, die die Religionen und selbst den Namen Gottes für ihre militärischen, wirtschaftlichen und politischen Zwecke verbiegen und damit das Heilige in Schmutz und Finsternis ziehen." Bemerkenswerte Worte: Deutsche Bischöfe wenden sich von Donald Trump ab Trump attackiert den Papst: Weiß er, worauf er sich da einlässt? Der Papst fügte hinzu: "Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerstört und von Myriaden solidarischer Brüder und Schwestern aufrechterhalten." Mit Myriaden ist eine riesige Menge gemeint. Deutlicher wurde Leo in seiner Ansprache nicht. Er nannte auch keine Länder oder Politiker beim Namen. Papst lässt sich aus dem Weißen Haus nicht einschüchtern In den vergangenen Tagen war der Papst nach Friedensappellen mehrfach von US-Präsident Donald Trump kritisiert worden. Der erste US-Amerikaner als Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken machte jedoch deutlich, dass er sich aus dem Weißen Haus nicht einschüchtern lassen will. Kamerun ist für Leo nach Algerien die zweite Station einer elftägigen Afrika-Reise. Zum Auftakt hatte er dort am Mittwoch an die Regierung des Langzeit-Präsidenten Paul Biya appelliert, sich um Frieden zu bemühen. Der 93-Jährige ist als einer der dienstältesten Staatschefs der Welt bereits seit mehr als vier Jahrzehnten an der Macht. Am Donnerstag steht in Bamenda auch eine Messe mit Zehntausenden Gläubigen auf dem Programm. In Kamerun leben Schätzungen zufolge rund 40 Prozent der 30 Millionen Einwohner in Armut. Opposition, Meinungs- und Pressefreiheit sind stark eingeschränkt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung bekennt sich in Kamerun zum Christentum. Dem katholischen Glauben gehört etwa ein Viertel an. Zum Islam bekennen sich etwa 20 Prozent.
123ru.net – это самые свежие новости из регионов и со всего мира в прямом эфире 24 часа в сутки 7 дней в неделю на всех языках мира без цензуры и предвзятости редактора. Не новости делают нас, а мы – делаем новости. Наши новости опубликованы живыми людьми в формате онлайн. Вы всегда можете добавить свои новости сиюминутно – здесь и прочитать их тут же и – сейчас в России, в Украине и в мире по темам в режиме 24/7 ежесекундно. А теперь ещё - регионы, Крым, Москва и Россия.
123ru.net — международная интерактивная информационная сеть (ежеминутные новости с ежедневным интелектуальным архивом). Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. "123 Новости" — абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Smi24.net — облегчённая версия старейшего обозревателя новостей 123ru.net.
Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам объективный срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть — онлайн (с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии).
123ru.net — живые новости в прямом эфире!
В любую минуту Вы можете добавить свою новость мгновенно — здесь.