Nach vier Jahren Pause startet "Euphoria" mit einer neuen Staffel. Bei der Premiere in Los Angeles hat Serienschöpfer Sam Levinson den traurigen Grund für die Wartezeit enthüllt. Lange mussten die Fans auf eine Fortsetzung warten, nun gibt es endlich neue Folgen der gefeierten Serie "Euphoria". Die ersten beiden Staffeln wurden zwischen 2019 und 2022 zum weltweiten Erfolg, begeisterten Millionen Fans und machten die Hauptdarsteller zu Megastars. Schnell war klar, dass die Geschichte weitererzählt wird – doch das dauerte länger als erwartet. Nach vier Jahren Pause geht "Euphoria" endlich weiter und ist ab sofort auch in Deutschland zu sehen. Am 13. April startet die dritte Staffel beim Streamingdienst HBO Max – wo auch alle vorherigen Folgen exklusiv abrufbar sind – und parallel auf WOW/Sky. Wenige Tage zuvor hatten die Stars der Serie das Comeback bereits mit einer großen Premiere in Los Angeles gefeiert. Neben Zendaya, die erneut in ihre Rolle Rue schlüpft, sind unter anderem auch Jacob Elordi als Nate, Sydney Sweeney als Cassie, Hunter Schafer als Jules, Alexa Demie als Maddy und Maude Apatow als Lexi wieder dabei. "Als Angus starb, war das sehr schwer für mich" Doch einige der Darsteller fehlen – aus tragischen Gründen. Vor allem der Tod von Angus Cloud, der in "Euphoria" Fezco spielte, hatte weltweit Erschütterung ausgelöst. Der Fanliebling starb im Juli 2023 im Alter von nur 25 Jahren an einer versehentlichen Drogenüberdosis. Für Staffel drei war er eigentlich wieder fest eingeplant und sollte sogar eine größere Rolle bekommen, betonte Serienschöpfer Sam Levinson bei seiner Ansprache im Rahmen der Premiere. Das sei einer der Gründe dafür gewesen, warum sich die Fortsetzung verzögert hat. "Wir mussten einen Weg finden, denen, die wir verloren haben, Respekt zu zollen", sagte er auf der Bühne des TCL Chinese Theatre in Hollywood , wo auch t-online vor Ort war. "Als Angus starb, war das sehr schwer für mich. Ich habe ihn von ganzem Herzen geliebt und hart dafür gekämpft, dass er clean bleibt", sagte der Produzent, bevor seine Stimme brach und er die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Damals schrieb er bereits an der Fortsetzung und sein ganzer Blick darauf habe sich verändert. "Was mir mehr als alles andere klar wurde, ist, dass der Tod dem Leben Sinn verleiht. Es ist ein Wunder, ein Geschenk, ein Segen", so Sam Levinson. Der Sinn des Lebens bestehe darin, es zu leben und "darum sollte es in dieser Staffel gehen". Er habe sich bewusst dafür entschieden, Clouds Rolle trotz seines Todes auch in Staffel drei einzubauen. "Ich konnte ihn in der Realität nicht am Leben erhalten, aber seine Figur in der Serie", sagte Sam Levinson abschließend und kündigte für Fezco eine großartige Entwicklung im Laufe der insgesamt acht Episoden an. "Ich glaube, Angus wäre sehr stolz darauf." Die dritte Staffel dient auch als Abschied von Eric Dane, der Nates Vater spielte. Bei dem Schauspieler wurde 2025 ALS diagnostiziert, doch er konnte die Dreharbeiten zu "Euphoria" noch abschließen, bevor er im Februar dieses Jahres verstarb.