Der FC Bayern gewinnt in der Champions League in Madrid. Wenn es nach dem Trainer Reals geht, beenden die Münchner das Spiel aber nicht zu elft. Real Madrids Trainer Álvaro Arbeloa hat eine Entscheidung von Schiedsrichter Michael Oliver kritisiert. Oliver hatte sich im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Bayern und Real gegen eine Rote Karte für Jonathan Tah entschieden. Der deutsche Nationalspieler hatte bei einem Zweikampf in der 70. Minute etwas das Gleichgewicht verloren und war Kylian Mbappé auf die Ferse gestiegen. Oliver zückte aber nur die Gelbe Karte, nicht die Rote. Dafür hatte Arbeloa kein Verständnis. "Ich verstehe nicht, warum der Bayern-Spieler (Tah, Anm. d. Red.) für das Foul an Mbappé nicht vom Platz gestellt wurde. Das sind Entscheidungen, die schwer nachzuvollziehen sind", sagte er nach dem Spiel. Die Gelbe Karte gegen Tah ist aber nicht die einzige Entscheidung, die diskutiert wurde. In der Nachspielzeit wurde Bayerns Michael Olise von Álvaro Carreras umgestoßen. Einen Strafstoß gab es zum Ärger Olises aber nicht (mehr dazu lesen Sie hier) . "Wenn ein Team in München gewinnen kann, dann ist es Real" Unabhängig von nicht gegebenen Roten Karten und verweigerten Elfmetern geht Real Madrid mit einem Nachteil ins Rückspiel, denn die Bayern gewannen mit 2:1 in der spanischen Hauptstadt. Dennoch ist Arbeloas Glaube an seine Mannschaft groß. "Es wird nicht einfach, aber wenn ein Team in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid", sagte er. "Wer nicht daran glaubt, kann in Madrid bleiben, denn wir werden mit allem für den Sieg in Deutschland kämpfen", betonte der Coach. Ähnlich sah es auch Reals deutscher Nationalspieler Antonio Rüdiger . "Es war ein harter Abend im Bernabeu, aber die Geschichte ist noch nicht vorbei. Wir sind noch am Leben. Wir glauben an uns bis zum Schluss", schrieb der Abwehrspieler bei X.