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Iran-Krieg: Darum verschärft Trump seine Rhetorik gegen das Mullah-Regime

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Trumps Ultimatum an den Iran läuft aus. Mit immer schärferen Drohungen will der US-Präsident Teheran nun zum Einlenken zwingen – bislang erfolglos. Kurz vor Ablauf seines Ultimatums hat US-Präsident Donald Trump noch einmal eine harsche Drohung an den Iran gerichtet. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb Trump am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social . Er wolle nicht, dass das passiere, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen. Trump hat der Führung in Teheran bis 2 Uhr MESZ in der Nacht zu Mittwoch Zeit gegeben, ihre Angriffe auf die Golfstaaten und auf Schiffe in der Straße von Hormus einzustellen. Andernfalls werde die US-Armee Stromkraftwerke und andere Infrastrukturen angreifen, so Trump. Zuvor hatte er sein Ultimatum bereits mehrfach verschoben, von zunächst Freitag vergangener Woche auf den gestrigen Montag und zuletzt auf Mittwochnacht. Bislang zeigt sich der Iran allerdings unbeeindruckt von den Drohungen – und greift weiter Ziele in der Region an. Krieg im Nahen Osten : Alle Entwicklungen im Überblick Ultimatum läuft bald ab : US-Armee greift erneut iranische Ölinsel Charg an Iran kappt offenbar direkte Kanäle in die USA Vor diesem Hintergrund wirkt Trumps jüngste rhetorische Eskalation beinah verzweifelt. Angriffe auf Stromkraftwerke eines Landes werden von Experten einhellig als Kriegsverbrechen bewertet. Abgesehen davon ist unklar, wie Angriffe auf die Stromversorgung das Regime im Iran in die Knie zwingen sollen. Als Reaktion auf die Drohungen Trumps kappte die Führung in Teheran am Dienstag offenbar alle direkten Gesprächskanäle zur US-Regierung, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Ob und in welchem Umfang die US-Armee die zivile Infrastruktur des Iran tatsächlich angreift, bleibt abzuwarten. Seinen Ton gegenüber dem Regime in Teheran hat Trump in den vergangenen Wochen jedenfalls massiv verschärft. Nach den ersten Angriffen am 28. Februar warnte Trump die Bevölkerung dort noch: "Verlassen Sie Ihr Zuhause nicht. Draußen ist es sehr gefährlich. Überall werden Bomben fallen", sagte Trump am ersten Kriegstag in einer Videobotschaft an die Iraner gerichtet. Trumps Rhetorik verrät wachsende Frustration Zwei Wochen nach Kriegsbeginn, als sich ein baldiger Sturz des Regimes bereits als unrealistisch abzeichnete, klang Trump schon anders. "Seit 47 Jahren töten sie unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und nun töte ich sie, als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika", schrieb Trump am 13. März auf Truth Social. Doch auch diese direkte Drohung gegen die Vertreter des Regimes führte nicht zum Durchbruch aus Sicht der USA . In den darauf folgenden Äußerungen Trumps lässt sich die wachsende Frustration des US-Präsidenten immer deutlicher ablesen. "Sollte die Straße von Hormus nicht sofort wieder für den Verkehr freigegeben werden, werden wir unseren schönen ,Aufenthalt' im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Charg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!) in die Luft jagen und vollständig auslöschen, die wir absichtlich noch nicht angetastet" haben", schrieb Trump am 30. März und wiederholte damit eine Drohung vom 22. März, die er zwischenzeitlich gelöscht hatte. Trump Teheran Trump in die Ecke? Regelrecht ausfällig wurde Trump dann am Ostersonntag, kurz vor Ablauf seines da noch gültigen Ultimatums am Montag: "So etwas hat es noch nie gegeben!!! Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle leben – WARTET ES AB." Die Frage ist, welche Möglichkeiten Trump jetzt noch bleiben, außer seine Drohungen in die Tat umzusetzen. Am Sonntag hatte Teheran den USA noch Gegenvorschläge für einen Waffenstillstand geschickt. Die lehnte Trump zwar ab, nutzte das scheinbare Entgegenkommen Teherans aber, um sein Ultimatum noch einmal zu verschieben, ohne als Zauderer dazustehen. Nun aber zeigt Teheran dem US-Präsidenten die kalte Schulter – und treibt ihn damit womöglich gefährlich in die Ecke.





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