Grenzen digitaler Transformation: Dirk Baecker blickt auf das Analoge in der Gesellschaft
Auf dem Umschlag des neuen Buches von Dirk Baecker, dem umtriebigen Theoretiker, Soziologen und für manche Nachfolger von Niklas Luhmann im Theorieolymp der Systemtheorie, ist der Titel „Digitalisierung“ durchgestrichen. Das, so wird auf den ersten Seiten klar, enthält die These des gesamten Buches.
Die Gesellschaft macht nämlich der umfassenden Digitalisierung ihrer Kommunikation und Verkehrsformen (aber auch ihren Apologeten) den sprichwörtlichen Strich durch die Rechnung. Das ist überraschend. Auf dem Buchmarkt herrscht derzeit kein Mangel an Büchern, die mehr Digitalisierung einfordern oder vor noch mehr Digitalisierung warnen.
Digitalisierung liege, so schreibt Baecker, im „Streit mit einer Gesellschaft, die zunehmend auf sie angewiesen is
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