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Könige, Verräter und Fische: Aprilscherze: Warum spielt man sich am 1. April Streiche?

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Heute darf man noch viel weniger glauben, was man hört und sieht als sonst. Schließlich ist der 1. April und an diesem Tag versuchen spitzfindige Zeitgenossen gerne, andere hereinzulegen. Doch woher stammt eigentlich dieser Brauch?

"April, April!": Am heutigen Tag heißt es wieder vorsichtig und nicht zu leichtgläubig sein, denn am ersten April versuchen schon längst nicht mehr nur Freunde und Familienmitglieder, sich gegenseitig reinzulegen. Mittlerweile folgen auch Unternehmen dem Brauch und versuchen aus Marketinggründen, Verbraucher auf die Schippe zu nehmen, etwa mit Aprilaktionen wie der Mett-Schokolade von Ritter Sport oder mit der Whoppafresh-Zahnpasta von Burger King. Doch woher kommt eigentlich der Brauch, jemanden am ersten April reinlegen zu wollen?

Ganz sicher lässt sich nicht sagen, wo genau die Aprilscherze ihren Ursprung haben. Fest steht, dass es den Brauch schon sehr lange in Deutschland gibt. "Jemanden in den April schicken" soll zum ersten Mal 1618 in Bayern schriftlich festgehalten worden sein. In einer Zeitung am 1. April 1774 wurde der erste Aprilscherz hierzulande veröffentlicht. Ein Artikel erklärte, dass es viel praktischer sei, anstatt Eier zu Ostern zu färben, man doch die Hühner in der gewünschten Farbe züchten könne. Zu der eigentlichen Herkunft gibt es verschiedene Theorien.

1. April: Liegt der Ursprung im mittelalterlichen Frankreich?

Die wahrscheinlichste Erklärung für die Entstehung des April-Scherze-Brauches stammt aus Frankreich. Dort hatte König Karl IX. 1564 den julianischen durch den gregorianischen Kalender ersetzt und eigenmächtig den Neujahrstag vom ersten April auf den ersten Januar gelegt. Da es zu dieser Zeit weder Zeitungen noch Nachrichtensendungen gab, bekamen allerdings die meisten Franzosen nichts von der Kalenderreform mit, weshalb es sich einige zum Spaß machten, Einladungen zu Neujahrsfesten am ersten April zu verschicken. Nicht wenige folgten den Einladungen, nur um später festzustellen, dass sie einem Streich aufgesessen waren.

Eine weitere sehr wahrscheinliche Erklärung für den Ursprung der Aprilscherze stammt ebenfalls aus Frankreich. König Heinrich IV. soll einer Einladung einer Dame am 1. April in seine Gemächer gefolgt sein. Statt der Dame traf er dort seine Frau und seinen Hofstaat an, die für ihn den "Narrenball" veranstalteten. Auf mittelalterlichen Narrenfesten war es üblich, Nachbarn zu verspotten und Adel und christliche Rituale straffrei zu parodieren.

Aprilscherze sind auch in anderen Ländern Brauch

Auch die Bibel könnte eine mögliche Erklärung bieten: So war der 1. April auch der Geburtstag von Judas, dem Jünger, der Jesus verraten hat. Deshalb sollen sich Christen an diesem Tag vor Leuten, die versuchen sie zu täuschen, in Acht nehmen.

Es kann aber auch sein, dass der wechselhafte April selbst der Ursprung der Aprilscherze ist. Im unbeständigen April täuscht das Wetter die Menschen mit strahlendem Sonnenschein am Morgen und starken Regen am Nachmittag. Aus diesem Grund schickt man in Italien übrigens jemanden einen Monat früher in den April. Dort heißt der Brauch "Marzo pazzo". Südlich der Alpen ist es nämlich der März, der wechselhaft ist.

In Frankreich gibt es den "Aprilfisch"

Welche dieser Überlieferungen nun tatsächlich den Ursprung aller Aprilscherze markiert, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen. Fest steht, dass am 1. April in vielen Teilen der Welt Streiche gespielt werden. Im angelsächsischen Raum schickt man Freunden und Familie am "Aprils Fool's Day" eine Karte und in England dürfen Aprilscherze nur bis Mittags verübt werden. Wer danach jemanden anderes hereinlegt, wird selbst zum "Aprils Fool".

In Frankreich und Belgien dagegen versucht man, einem "Poisson d'Avril", einen Aprilfisch aus Papier so auf den Rücken zu kleben, dass die Person es nicht merkt. So soll diese zum Narren gehalten werden, die Fische sollen dabei Tiere symbolisieren, die angeblich leicht zu fangen seien.






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