Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die "Polizeiruf 110"-Folge diese Woche führt nach Brandenburg. Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der "Tatort" oder ein neuer "Polizeiruf 110". Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept. Dieses Kommissaren-Duo ermittelt in "Goldraub" Sonntagabend, 29. März 2026 , um 20.15 Uhr, zeigt die ARD den neuen "Polizeiruf 110" aus Brandenburg . Die Kollegen Vincent Ross (André Kaczmarczyk) und Karl Rogov (Frank Leo Schröder) ermitteln im Fall mit dem Titel " Goldraub ". Darum geht es in "Polizeiruf 110": "Goldraub" Nach dem Mord an Jan Michalski, dem Inhaber einer Goldschmiede in Potsdam , steht schnell der Verdacht im Raum, dass es sich um einen weiteren Überfall einer polnischen Bande handelt, die im Vorfeld bereits mehrere Juweliere ausgeraubt hatte. Ross und Rogov beginnen mit Ermittlungen in diese Richtung und stoßen auf deutliche Parallelen, die auf die Bande weisen. Aber nicht alles passt zusammen. Das Ermittler-Duo teilt sich auf, um allen Hinweisen nachgehen zu können. Ross setzt sich näher mit dem Opfer, seiner Arbeit und seinem Umfeld auseinander, während Rogov versucht, jenen Angreifer ausfindig zu machen, der bei dem Mord selbst verletzt worden sein muss. Der neue Fall fordert Ross und Rogov heraus. Dass es sich um Bandenkriminalität handelt, scheint überdeutlich und im Grunde bereits bestätigt. Dennoch müssen die Ermittler auf ihr Gespür vertrauen und jenen Hinweisen nachgehen, die ein ganz anderes Bild zeichnen – und das direkte Umfeld ins Visier rücken. Kommende "Tatort" und "Polizeiruf 110"-Termine im Überblick Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant: "Tatort" aus München : "Unvergänglich, Teil 1" – Sonntag, 5. April 2026, um 20.15 Uhr "Tatort" aus München : "Unvergänglich, Teil 2" – Montag, 6. April 2026, um 20.15 Uhr "Tatort" aus Köln : "Showtime" – Sonntag, 12. April 2026, um 20.15 Uhr Während der "Tatort" 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Kommissar" ins Leben gerufen wurde, ist der "Polizeiruf 110" ein Konzept aus der ehemaligen DDR . Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der "Polizeiruf" deutlich seltener zu sehen als sein Pendant. Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt. "Tatort" versus "Polizeiruf 110": ein ungleiches Duell Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel 7 bis 10 Folgen aus dem "Polizeiruf 110"-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim "Tatort" gibt, schicken beim "Polizeiruf 110" lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen. Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, "Tatort"-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.