15-Punkte-Plan: Trump baut den Mullahs eine Brücke
US-Präsident Trump kämpft mit sinkenden Beliebtheitswerten im eigenen Land. Nun soll Washington einen neuen Lösungsvorschlag im Iran-Krieg unterbreitet haben. Die US-Regierung hat Medienberichten zufolge einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Krieges vorgelegt. Das Vermittlerland Pakistan habe dem Iran den Entwurf übermittelt, berichteten unter anderem "Axios" und die "New York Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dem israelischen Sender N12 zufolge soll der Iran dabei unter anderem zustimmen, niemals nach Atomwaffen zu streben. Zudem müsse der Bestand an angereichertem Uran an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) abgegeben werden. Laut Channel 12 wird auch verlangt, die Atomanlagen Natans, Isfahan und Fordow außer Betrieb zu setzen. Zudem müsse in der Straße von Hormus ein freier Schiffsverkehr gewährleistet werden. Die USA schlagen demnach eine Feuerpause von einem Monat vor, um den Plan zu besprechen. Iran offenbar bereit, besonders heiklen Punkten zuzustimmen "Axios" meldete, der US-Sondergesandte Steve Witkoff habe Präsident Donald Trump berichtet, dass die Iraner bei mehreren zentralen Punkten zugestimmt hätten – unter anderem seien sie bereit, ihre Bestände an angereichertem Uran aufzugeben. Laut "New York Times" war allerdings unklar, wie Teheran auf den Vorschlag aus Washington reagiert. Auch stand aus, wie Israel als weitere Kriegspartei in dem Konflikt auf den US-Plan reagieren würde, schrieb die Tageszeitung. Stellungnahmen der beiden Staaten lagen zunächst nicht vor. Trump hatte erklärt, man spreche mit den "richtigen Leuten" im Iran. Es gebe nun eine neue Führung in der Islamischen Republik, sagte er weiter, ohne konkreter zu werden. Die Iraner wollten unbedingt eine Einigung erzielen. Das iranische Außenministerium und der einflussreiche Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf haben frühere Aussagen Trumps dementiert, dass man seit Sonntag mit den USA verhandele. Trump hatte zuletzt dennoch behauptet, dass Teheran auf ein Abkommen dränge. "Wir sprechen tatsächlich mit den richtigen Leuten, und die wollen unbedingt einen Deal abschließen", sagte er. US-Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance seien an den Verhandlungen beteiligt.
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