Zweitligist Preußen Münster steckt tief in der Krise. Nun soll ein erfahrener Trainer den Turnaround einleiten, bevor es zum Sechs-Punkte-Spiel kommt. Preußen Münster , Tabellenletzter der 2. Bundesliga, hat einen neuen Trainer: Alois Schwartz hat einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Der 58-Jährige kennt den Abstiegskampf aus seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg, dem Karlsruher SC, dem SV Sandhausen und Hansa Rostock. Schwartz übernimmt von Interimscoach Kieran Schulze-Marmeling. Dieser war nach der Entlassung von Alexander Ende eingesprungen. Als Co-Trainer stehen Schwartz nun Schulze-Marmeling sowie Janis Hohenhövel, Leiter des Leistungszentrums, zur Seite. Nach dem 0:6 bei Dynamo Dresden – das Ende den Job gekostet hatte – ist Münster auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Am Sonntag wartet das direkte Duell gegen den Tabellen-16. Holstein Kiel . Der Rückstand auf die Norddeutschen beträgt zwei Punkte. Münster setzt auf die Erfahrung von Schwartz Ole Kittner, Geschäftsführer Sport bei Preußen Münster, erklärte die Wahl des neuen Trainers in einer Mitteilung des Klubs: "Alois Schwartz ist ein sehr erfahrener Trainer, der mit klarer Führung und Struktur bereits gezeigt hat, dass er Mannschaften im Abstiegskampf wertvolle Impulse geben kann. Er weiß, was es braucht, um in dieser Situation die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonausgang zu maximieren." Schwartz selbst äußerte sich ebenfalls. "Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und habe sie angenommen, weil ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam den Turnaround hinbekommen können", sagte der Coach und legte zuversichtlich nach: "Die Mannschaft hat bereits gezeigt, dass sie die Mentalität und die Qualität hat, um in dieser Spielklasse zu bestehen."