Iran-Krieg aktuell: Israelische Rakete tötet eigenen Staatsbürger
Die iranischen Revolutionsgarden haben mit Vergeltungsangriffen auf Kraftwerke in Israel gedroht. Israelische Raketen haben irrtümlich einen Israeli getötet. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 23. März Israelische Rakete tötet eigenen Staatsbürger Ein 60-jähriger Landwirt ist am Sonntag in der nördlichen Grenzgemeinde Misgav Am beim Autofahren von irrtümlich eingeschlagener israelischer Artillerie getötet worden. Das berichtet die "Times of Israel" unter Berufung auf eine militärische Untersuchung. Zunächst war von einem Angriff der Terrororganisation Hisbollah die Rede gewesen. Die Untersuchung habe "mehrere schwerwiegende Probleme und operative Fehler" bei der Planung und dem Abschuss der Artilleriegranaten ergeben. "Der Beschuss erfolgte im falschen Winkel und nicht gemäß den vorgeschriebenen Verfahren. Infolgedessen trafen fünf Granaten den Misgav-Am-Kamm anstatt feindlicher Ziele", so das Militär. Die israelischen Streitkräfte (IDF) erklären, die Ergebnisse der Untersuchung würden "von allen relevanten Gremien geprüft". Iranische Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf Kraftwerke Israels Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Vergeltungsangriffen auf Kraftwerke in Israel und auf solche, die US-Stützpunkte in der Region mit Strom versorgen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Erklärung hervor. "Wenn ihr die Elektrizität trefft, treffen wir die Elektrizität", heißt es darin. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag gedroht, iranische Kraftwerke anzugreifen, sollte Teheran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen. Zugleich dementierten die Revolutionsgarden, Wasserentsalzungsanlagen in der Region angreifen zu wollen. Israel: Militär beginnt Angriffswelle auf Teheran Die israelische Armee hat erneut eine "groß angelegte" Angriffswelle auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Die Angriffe zielten auf die "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" ab, erklärte die israelische Armee am Montagmorgen im Onlinedienst Telegram. Iranische Medien berichteten derweil von Angriffen auf Teheran. "Explosionen zu hören in Teheran", berichtete die iranische staatliche Nachrichtenagentur Mehr. Die staatliche Nachrichtenagentur Fars berichtete von "Luftangriffen auf Teile von Teheran" und nannte fünf Gebiete, aus denen "schreckliche Geräusche von Explosionen" gemeldet worden seien. Saudi-Arabien: Zwei Raketen auf Riad abgefeuert Auf die saudische Hauptstadt Riad sind zwei ballistische Raketen abgefeuert worden. Eine sei abgefangen worden, die andere in einem unbewohnten Gebiet niedergegangen, teilt das saudische Verteidigungsministerium mit. Medien: Luftangriff auf Wohnhäuser im Nordwesten des Iran Ein Luftangriff hat laut einem Medienbericht Wohnhäuser in der Stadt Urmia im Nordwesten des Iran zerstört. Rettungskräfte suchen nach Menschen unter den Trümmern, meldet die staatlich nahestehende Nachrichtenagentur Nour News. IEA-Chef warnt vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat angesichts des Iran-Kriegs vor der womöglich schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten gewarnt. Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt "jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren", sagte Birol am Montag dem nationalen Presseklub im australischen Sydney . "Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen", fügte er hinzu. Birol sprach außerdem angesichts der Blockade der für den weltweiten Seehandel wichtigen Straße von Hormus von einer "großen Bedrohung" für die Weltwirtschaft. "Kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben, wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt", sagte er in Sydney. Daher seien globale Anstrengungen erforderlich. "Ich hoffe sehr, dass dieses Problem so bald wie möglich gelöst wird." Als Reaktion auf die Preissteigerungen beschloss die IEA Mitte März, 426 Millionen Barrel Öl ihrer Notvorräte freizugeben. Es ist die sechste und bislang größte Freigabe strategischer Reserven in der Geschichte der vor mehr als 50 Jahren gegründeten IEA. Ältere Nachrichten zur Lage im Iran lesen Sie hier .
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